Düren - Powervolleys freuen sich auf eine Woche ohne drei Spiele

Powervolleys freuen sich auf eine Woche ohne drei Spiele

Von: Franz Sistemich
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War der beste Dürener auf dem Feld: Routinier Matthias Pompe, einst in Diensten des TV Rottenburg, sicherte den SWD Powervolleys nicht nur in dieser Szene einen wichtigen Punkt gegen seinen ehemaligen Club. Foto: Guido Jansen

Düren. Nur selten durften Spieler und Trainer des TV Rottenburg ihren Emotionen am Samstagabend in der Partie bei den SWD Powervolleys freien Lauf lassen. Gewiss, Hans Peter Müller-Angstenberger, der Coach der Gäste, ging nach einer aus seiner Sicht umstrittenen Schiedsrichterentscheidung in den Vierfüsslerstand und trommelte mit einer Hand frustriert auf den Boden.

Und auch wichtige Punktgewinne standen aus Rottenburger Sicht nicht in dem Maße zu Buche, als dass Müller-Angstenberger häufig an der Seitenlinie oder seine Spieler auf dem Feld Jubelrunden drehen durfte.

Beim 3:0-Erfolg der Hausherren sahen die Zuschauer zwar knappe Satzergebnisse, aber die Hausherren hatten die Gaste aus Baden-Württemberg eigentlich immer im Griff, wenn, ja wenn sie clever spielten: „Uns darf natürlich nicht passieren, dass wir einen komfortablen Vorsprung einbüßen“, sagte Matthias Pompe mit Blick auf den zweiten Satz.

Und in eben diesem zweiten Satz lagen Frust und Freude dann doch weit auseinander. Maßgeblichen Anteil an diesem Unterschied hatte Dürens Routinier: Er war für die beiden letzten Punkte zuständig, die den 27:25-Satzgewinn und die 2:0-Führung der Powervolleys bedeuteten.

„Was für ein Satz“, kommentierte denn auch Hallensprecher Helmut Schmitz. 16:9 und 19:13 hatten die Gastgeber geführt, ehe es noch einmal brenzlig wurde. Doch als Pompe den 26. und den 27. Punkt gegen seinen früheren Club zum Satzgewinn erzielte, fuchtelte Müller-Angstenberger, von den Rottenburgern Kulttrainer genannt, verzweifelt mit den Armen. Er fasste sich an den Kopf angesichts des psychischen Knockouts für die Gäste. „Es hätte schon fatal sein können, wenn wir diesen Satz verloren hätten“, sagte Pompe.

Dass sein Team die deutliche Führung fast noch verspielt hätte, läge zwar auch an der fehlenden Cleverness, aber diesen sei auch hervorgerufen durch die Belastungen der vergangenen Wochen: „Es tut gut, dass wir in dieser Woche nur trainieren, uns körperlich erholen und mal abspannen können“, freute sich Pompe.

Allerdings: Ein klein wenig wurmt ihn die Pause doch. Denn an diesem Mittwoch steht das Pokalviertelfinale an. Ohne Düren. Denn die Powervolleys scheiden bei der SVG Lüneburg. Nun müssen Pompe und seine Mitspieler ihre Hoffnungen auf die nächste Pokalrunde setzen.

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