Herrsching/Düren - Powervolleys Düren: In allen Belangen klar überlegen

Powervolleys Düren: In allen Belangen klar überlegen

Von: Peter Leuchter
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Konnte den Auftritt seiner Powervolleys in Herrsching ziemlich entspannt verfolgen: Dürens Trainer Anton Brams testete beim 3:0-Erfolgs sogar ein paar neue Konstellationen. Foto: Guido Jansen

Herrsching/Düren. Das ist ein starkes Signal an die Konkurrenz! Mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:21) haben die Powervolleys Düren in der Volleyball-Bundesliga beim TSV Herrsching am Ammersee gewonnen. „Unsere Strategie ist voll aufgegangen“, freute sich Trainer Anton Brams über den erneut starken Auftritt, mit dem sein Team am vierten Spieltag auf Tabellenplatz drei vorrückt.

Düren zog dem TSV – in seiner Eigenwahrnehmung „geilste Klub der Welt“ – von Beginn an den Zahn. Unbeirrt vom frenetischen Anfeuern der 1000 Zuschauer in der ausverkauften Nikolaushalle trumpften Kapitän Jaromir Zachrich und Co. wie eine Heimmannschaft auf. „Wir versuchen immer, völlig unabhängig vom aktuellen Punktestand unser Spiel durchzuziehen“, wies Brams noch einmal darauf hin, wie er seine Spieler mental einstimmt. Matt West und Sebastian Gevert mit fulminanten Aufschlägen und eine nahezu perfekte Symbiose von Block und Feldabwehr führten schnell zu einer vorentscheidenden 16:9-Führung in Durchgang eins.

Auch im zweiten Satz konnten die Hausherren nur bis zum 5:5 mithalten, Düren zog danach auf 8:5 und 17:11 davon. Die Chance für Brams, zu wechseln. Mittelblocker Rudy Verhoeff kam für Zachrich, Shibo Yu verteilte statt Matt West die Bälle. „Von Herrsching kam zu dem Zeitpunkt nicht viel Gegenwehr“, nahm Brams dankend die Gelegenheit wahr, sein Team in einer neuen Konstellation zu testen.

Mit frischem Schwung nahm Herrsching nach der Spielpause den Kampf wieder an. Zeit für Brams, sich den unguten Gefühlen eines Trainers hinzugeben. „Ich habe mich immer etwas unwohl gefühlt und befürchtet, dass das Spiel doch mal kippen könnte. Die Zuschauer haben unheimlich viel Druck gemacht.“ 6:5 lag Herrsching vorn – es sollte die einzige Führung für das Team bleiben, das seine Verbundenheit mit der Region durch die Spielmontur in Lederhosen-Optik demonstrativ zur Schau stellt.

Nach dem 9:7 und 13:9 für Düren war die Euphorie auf der anderen Seite des Netzes schnell wieder verflogen. Beim 17:18-Anschluss wurde es noch einmal knapp. Aber die Powervolleys setzten sich dank starker Verhoeff-Aufschläge auf 22:17 ab – die Entscheidung. Herrsching-Coach Max Hauser sprach von einem „völlig verdienten“ Erfolg der Dürener. „Wir können nicht immer so ein Feuerwerk abbrennen, wie beim Sieg gegen Lüneburg.“

Dort müssen die Dürener am Mittwoch schon wieder antreten. Nach dem 0:3 im Punktspiel wollen es Brams und sein Team im Pokal-Achtelfinale besser machen. „Das 3:0 in Herrsching mit der kleinen Halle und dem fanatischen Publikum waren ein guter Test, wie wir in Lüneburg bestehen können“, nimmt Brams mehr als nur drei Punkte mit.

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