Powervolleys dominieren in Herrsching

Von: Guido Jansen
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Erfolgreiche Kanada-Connection: Rudy Verhoeff (l.) und Blair Bann können sich über eine starke Leistung in Herrsching freuen. Foto: Guido Jansen

Herrsching. Der Samstagabend dürfte ganz nach dem Geschmack von Trainer Anton Brams gewesen sein. Denn sein Team von den SWD Powervolleys Düren hat die Auswärtsaufgabe beim TSV Herrsching souverän gemeistert.

Mit 3:0 (25:19, 25:20, 25:21) fuhren die Dürener einen nie gefährdeten Sieg in Bayern ein und kletterten damit bis auf Platz zwei der Tabelle. „Wir haben als gesamtes Team stark gespielt und Herrschinger Schwächen ausgenutzt. Ich bin zufrieden“, lobte Brams.

Die Dürener Dominanz war so groß, dass es den Gastgebern nur zu einem Zeitpunkt gelang, überhaupt in Führung zu gehen. Das war zu Beginn von Durchgang drei, als die Herrschinger zwischenzeitlich das 6:5 aus ihrer Sicht nach einem Dürener Angriffsfehler erreichten.

Ansonsten hatten die Powervolleys über die gesamte Strecke die Nase vorn. Aufschlag, Annahme, Angriff, Abwehr und Block - in jedem Element war Düren stärker. Alleine der Blick auf die Angriffsquote spricht Bände. Als gesamtes Team lag Düren bei ungewöhnlich hohen 56 Prozent direkt verwandelter Angriffe, Herrsching bei 45. Beeindruckend ist vor allem Hauptangreifer Sebastian Gevert mit 71 Prozent. Bei solchen Werten kann man ein Volleyballspiel nicht verlieren.

Die Powervolleys haben die Leistungssteigerung aus den vergangenen beiden Spielen in Herrsching nachhaltig bestätigt. Jetzt wartet die nächste schwere Aufgabe auswärts. Am Mittwoch tritt die Mannschaft im Pokalachtelfinale bei der SVG Lüneburg an, da, wo es vor zehn Tagen in der Liga noch eine deutliche 0:3-Niederlage setzte.

Eine perfekte Gelegenheit, die Steigerung der vergangenen Tage unter Beweis zu stellen.

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