Düren/Aachen - Powervolleys bodenständig, „Ladies“ vor Standortbestimmung

Powervolleys bodenständig, „Ladies“ vor Standortbestimmung

Von: sis/rom
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Düren/Aachen. Die beiden Volleyball-Bundesligisten gehen mit unterschiedlichen Ausgangspositionen in die Partien am Wochenende: Während die Powervolleys Düren als Favorit nach Königs-Wusterhausen reisen, gehen die „Ladies in Black Aachen“ als Außenseiter ins Heimspiel gegen den MTV Stuttgart.

Befürchtungen, die SWD Powervolleys könnten nach dem deutlichen Erfolg über den VfB Friedrichshafen den kommenden Gegner auf die leichte Schulter nehmen, wies Jaromir Zachrich direkt zurück: „Wir wollen immer den bestmöglichen Volleyball spielen. Wir lösen uns von dem Blick auf Punkte und Ergebnisse, weil wir stetig besser werden wollen“, sagte der Dürener Kapitän mit Blick auf die Partie am Sonntag (Anpfiff 16 Uhr) bei den Netzhoppers Solwo aus Königs-Wusterhausen.

In Brandenburg, südlich von Berlin, muss der frühere Dürener Trainer Mirko Culic seit Jahren mit vielen Talenten und einigen Routiniers den Kampf gegen die großen Teams aufnehmen. In diesem Jahr fehlt ihm Spielmacher Manuel Rieke, allerdings helfen ihm mit Björn Andrae und Dirk Westphal etablierte Spieler, das Ziel Play-Off-Runde anzugehen.

In der kleinen Halle der Gastgeber erwartet die Dürener ein Hexenkessel. Dennoch gehen sie als Favorit in die Partie.

„Woche der Wahrheit“

Eine „Woche der Wahrheit“ steht den „Ladies in Black“ Aachen bevor: Innerhalb von acht Tagen bestreitet das Team von Trainerin Saskia van Hintum drei Heimspiele, muss zweimal gegen Topteams in der Bundesliga antreten – und zwischendurch noch den Sprung ins Halbfinale des Volleyball-Pokals schaffen.

Doch der Reihe nach: Am Samstag (19 Uhr) gastiert mit dem MTV Stuttgart einer der Titelanwärter in der Halle an der Neuköllner Straße. „Danach wissen wir dann wirklich, wo wir stehen“, meint Aachens Trainerin nach der Niederlage gegen Erfurt zum Saisonauftakt und dem anschließenden glatten Sieg in Suhl. Die Spielerinnen des Stuttgarter Männerturnvereins setzten sich dagegen zweimal mit 3:0 gegen Münster und Vilsbiburg durch.

Abschrecken lässt sich die 46-jährige Niederländerin davon aber nicht: „Meine Mannschaft liebt solche Herausforderungen. Wir müssen nur an uns glauben.“ Erstmals wird auch Außenangreiferin McKenzie Adams vor eigenem Publikum einsetzbar sein.

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