Düren/Aachen - Powervolleys: „Bereit für die Show“ vor dem ersten Saisonspiel

Powervolleys: „Bereit für die Show“ vor dem ersten Saisonspiel

Von: sis/rom
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Es wird ernst: Tommi Tiilikainen (l.) und sein neues Team müssen sich zum Bundesligastart gegen starke United Volleys beweisen.

Düren/Aachen. Als Aufsteiger rockten die United Volleys Rhein-Main in der vergangenen Saison die Liga. Die Stärke der Mannschaft um den Ex-Dürener Christian Dünnes bekamen auch die SWD Powervolleys zu spüren.

Der Neuling entschied beide Partien gegen Düren mit 3:0 für sich. Am Samstag empfangen die Rheinländer um 19.30 Uhr die Hessen. Während Düren mit neuem Trainer und neu formierter Mannschaft in die Spielzeit 16/17 startet, reisen die United Volleys mit fast unverändertem Kader an. Ein Vorteil im ersten Meisterschaftsspiel?

Heimkehrer Michael Andrei weist auf einen anderen Unterschied hin: „Sie haben ein hungriges Team mit vielen jungen Nationalspielern, wir sind mindestens genauso hungrig und haben ein paar ältere Nationalspieler.“ Und so ist er sich sicher: „Das wird ein harter, spannender Kampf.“ Sein Trainer Tommi Tiilikainen freut sich auch auf den Start: „Wir sind bereit für die Show“, sagte der Finne, der die Auftaktpartie nicht überbewertet wissen will: Es sei die erste Gelegenheit für ein hochmotiviertes Team, sein Können zu zeigen.

Der „Star“ der Mannschaft steht bei den „Ladies in Black“ Aachen nicht auf, sondern neben dem Spielfeld: Die Niederländerin Saskia van Hintum ist damit betraut worden, aus elf neuen Spielerinnen schnell eine Einheit zu formen. „Aachen hat ein sehr großes Team, mit einem schnellen, aggressiven Spielstil“, zollt auch Manuel Müller, Trainer des Aufsteigers und ersten Gegners Erfurt, dem Ergebnis vor dem Kräftemessen (19 Uhr) Respekt.

„Nach den vielen Vorbereitungsspielen brennen wir auf den Start. Wettbewerb ist etwas komplett anderes als Vorbereitung“, freut sich auch Aachens 46-jährige Trainerin auf den Saisonauftakt.

In der Vorbereitung hatten die „Ladies“ wie viele andere Teams aufgrund der Olympischen Spiele und der Europameisterschafts-Qualifikation einige Handicaps hinzunehmen. So stieß die rumänische Diagonalangreiferin Ioana Baciu erst vor 14 Tagen zur Mannschaft.

Ob sich in dieser Zeit bereits genügend Spielverständnis entwickelt hat, können die „Ladies“ gegen Erfurt gleich zweimal zeigen: Bereits am Mittwoch stehen sich beide Mannschaften im Achtelfinale des DVV-Pokals erneut gegenüber.

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