Düren - Pompe: „Der VfB ist eine Wundertüte“

Pompe: „Der VfB ist eine Wundertüte“

Von: Franz Sistemich
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Die Annahme muss stehen: Auf Libero Blair Bann, Dennis Barthel und Matthias Pompe (von links) kommt am Dienstag gegen den VfB Friedrichshafen viel Arbeit zu. Foto: Franz Sistemich

Düren. Die Hinrunde war noch nicht beendet, da stand schon das erste Rückrundenspiel für die SWD Powervolleys an. In diesem besiegten die SWD Powervolleys den TV Ingersoll Bühl am Samstag 3:1. Das Kuriose an diesem Spiel war auch, dass das Hinspiel nicht die erste Saisonpartie war.

Zu Beginn der Spielzeit 2015/2016 mussten die Dürener gegen Mitteldeutschland antreten, dann fuhren sie nach Lüneburg. Erst die dritte Partie fand in der Arena gegen den TV Bühl statt.

Jedenfalls hat die Mannschaft von Trainer Anton Brams schon zweimal gegen das Team aus Baden-Württemberg gespielt und gewonnen, aber in der aktuellen Saison noch nicht die volleyballerischen Kräfte mit dem VfB Friedrichshafen gemessen. Der ersten Vergleich zwischen der Mannschaft von der Rur und dem Team vom Bodensee findet als gleichzeitig letztes Spiel der Hinrunde am Dienstagabend statt. In der Arena Kreis Düren treffen der Tabellenvierte und die aktuelle Nummer Drei der Liga ab 18.30 Uhr aufeinander. Düren liegt mit einem Punkt und einem Spiel mehr hinter den „Häflern“, die von ihren acht Spieler sechs gewonnen haben. Muss man sagen „nur“ sechs Siege?

Matthias Pompe, Dürens Routinier auf der Position des Außenangreifers und Annahmespezialisten, sagte denn auch: „Der VfB Friedrichshafen hat normalerweise immer zu Saisonbeginn seine Probleme.“ In dieser Spielzeit tat sich der VfB beispielsweise zum Auftakt bei Aufsteiger United Volleys aus Frankfurt schwer, musste sich vielleicht überraschend deutlich den Berlin Recycling Volleys in Friedrichshafen geschlagen geben, unterlag auch beim TV Bühl.

Und eben diesen Gegner wiesen die Rheinländer am Samstag eindrucksvoll in die Schranken. Ein gutes Vorzeichen.

„Der VfB Friedrichshafen ist eine Wundertüte“, sagte Matthias Pompe. Aber: „Zuletzt haben sie ja eine eindrucksvolle Leistung in der Champions League geboten“, fuhr der Mittelblocker fort.

Dass der VfB-Motor möglicherweise mehr stotterte als in der Vergangenheit, lag auch an den Ausfällen von Björn Andrae und Zuspieler Simon Tischer. Die „Häfler“ mussten nachrüsten, die Feinabstimmung dauerte länger.

Hat der VfB sie jetzt mehr oder weniger perfektioniert? Möglicherweise, „schließlich hat der VfB auch ohne Tischer und Andrae gegen Paris gewonnen“, fuhr Pompe fort.

Folglich gilt: „Wir müssen schon unsere Leistung wie in Budweis und in Bühl über die ganze Spielzeit auf einem konstant sehr hohen Niveau abrufen.“ Dies bedeutet beispielsweise für Matthias Pompe, dass auch er als Annahmespieler unter den brachialen Aufschlägen des VfB nicht wanken darf. Und dass nach den Strapazen der vergangenen Tage: 1700 Kilometer im Bus für das Budweis-Spiel, einen Tag Aufenthalt in Düren und knapp 800 Kilometer nach Bühl und zurück. „Wir funktionieren wie während der englischen Wochen im November“, sagte Pompe. „Aber dieses straffe Programm haben wir uns verdient. Deshalb beklagen wir uns nicht.“ Was mit Siegen umso leichter fällt.

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