Aachen - Pokal-Traum der „Ladies in Black“ geplatzt: 2:3-Pleite in Vilsbiburg

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Pokal-Traum der „Ladies in Black“ geplatzt: 2:3-Pleite in Vilsbiburg

Von: wp
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„Unsere Zeit im Pokal kommt noch“, sagte Kapitänin Karolina Bednarova nach der knappen NIederlage. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Karolina Bednarova, Kapitänin der Aachener Volleyball-„Ladies in Black“, hatte vor dem Pokal-Viertelfinale bei den „Roten Raben“ Vilsbiburg gesagt: „Ich spiele jetzt meine vierte Saison in Aachen, und was wäre schöner, als das Pokalfinale in Halle zu erreichen?“ Ihr Traum bleibt allerdings ein Traum, vorerst noch.

Die Mannschaft von Trainer Marek Rojko musste am Mittwochabend nach 120 Minuten Spielzeit eine Niederlage hinnehmen, die allerdings denkbar knapp ausfiel. 2:3 (21:25, 25:21, 25:22, 20:25, 16:18) mussten sich Bednarova und ihre großartig aufspielenden Kolleginnen den Gastgerinnen beugen.

Die Enttäuschung war der Kapitänin anzumerken: „Sehr ärgerlich, es war unserer bestes Spiel in dieser Saison, wir können stolz auf unsere Leistung sein, ich bin stolz auf meine Mannschaft“, sagte sie. „Ärgerlich“ fand sie im Tiebreak „eine falsche Entscheidung“ des Unparteiischen gegen ihre Mannschaft. „Es hätte auch anders herum ausgehen können“ – 18:16 für die PTSV-Mannschaft. So aber ist Schluss im Pokal, so dass sich die „Ladies“ nun auf die Liga konzentrieren können.

Der erste Satz ging nach 23 Minuten an die Gastgeberinnen. Im zweiten Durchgang „konterten“ die PTSV-Athletinnen aber mit einem sehr starken Auftritt. Sie glichen zunächst die immer knappe Führung der „Roten Raben“ aus, um dann mit 15:14 erstmals die Führung zu übernehmen. Über 18:16 zogen sie auf 22:18 davon, Vilsbiburg nahm eine Auszeit. Doch die Aachenerinnen punkteten bis zum 24:18 weiter, ließen dann allerdings ihre Gegnerinnen auf 21:24 verkürzen, nahmen ihrerseits eine Auszeit. Der nächste Ballwechsel aber saß – Satzausgleich zum 1:1.

Es sollte noch besser kommen für Karolina Bednarova und Co.: Den Rückstand im dritten Satz (5:8) glichen die „Rojko-Mädels“ aus, zogen auf 16:13 davon, ehe Vilsbiburg kurz wieder das Kommando übernahm, 20:18 führte. An diesem Abend für die starken PTSV-Ladies kein Problem: Sie drehten ihrerseits den Satz, gewannen mit drei Punkten Vorsprung – 2:1 vor 632 Zuschauern nach 76 Minuten.

Nach exakt 100 Minuten aber glich Vilsbiburg aus, führte während des gesamten vierten Satzes, zu dem die „Ladies in Black“ keinen richtigen Zugang fanden. Sie hatten den Faden verloren, machten zu viele leichte Fehler und damit ihre Gegnerinnen wieder stark.

Im Tiebreak aber ging es wieder hoch und so eng her, dass der Zuschauer zuweilen den Atem anhielt. Eine Führung, die höher als einen oder zwei Punkte war, kam nie zustande. Ausgleich, Vorsprung Vilsbiburg; Ausgleich, Vorsprung Aachen – spannend wie ein guter Tatort am Sonntagabend. Mit dem besseren Ende für die „Roten Raben“, die das Liga-Duell noch glatt 3:0 gewonnen hatten. Karolina Bednarova: „Unsere Zeit im Pokal kommt noch.“

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