Olieman lässt Evivo schon vom Finale träumen

Von: Jörg Abels
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Steuerte bei seinem Debüt in der Evivo-Startformation gleich 24 Punkte zum glatten 3:0-Sieg über die Netzhoppers Königs Wusterhausen bei: der Niederländer Michael Foto: Sistemich

Düren. Evivo-Coach Sven Anton strotzt nach dem glatten 3:0-Erfolg im ersten Play-off-Viertelfinale über die Netzhoppers Königs Wusterhausen nur so vor Selbstbewusstsein: „Mit dieser Aufstellung können wir auch das Finale erreichen.”

Kein Wort mehr über das Verletzungspech der letzten Monate; abgehakt, dass Zuspieler Ilja Wiederschein nach seiner für Dienstag anberaumten Meniskus-Operation frühestens in zwei Wochen wieder auf dem Feld stehen könnte; vergessen, dass Evivo gegen die Netzhoppers unter Dürens Ex-Trainer Mirko Culic noch nie zuvor den Platz als Sieger verlassen konnte.

Das gelungene Debüt von Michael Olieman auf der Diagonalposition gegen „KW” und die souveräne Vorstellung von Wiederschein-Ersatz Sebastian Kühner überstrahlen alles. „Darauf haben wir hin gearbeitet”, freut sich Anton vor allem über seinen Schachzug mit dem lange Zeit verletzten niederländischen Nationalspieler. Eine Variante, die Anton im Training seit zwei Wochen vorbereitet hat.

„In Wuppertal haben wir noch bewusst auf ihn verzichtet, um die Netzhoppers auch wirklich überraschen zu können.” Dass KW-Coach Mirko Culic, den Olieman-Faktor als nicht-spielentscheidend eingestuft hat, will Anton nicht gelten lassen. „Ohne Michael hätte sich der KW-Block auf Christian Dünnes konzentrieren können”, verdeutlicht Dürens Coach. „Mit Michael haben wir deutlich mehr Variationsmöglichkeiten.” Und die machen es auch Sebastian Kühner deutlich einfacher, in jeder Situation einen Angreifer zu finden. Ergo sieht Anton keinen Grund, an seiner Taktik auch beim vielleicht schon entscheidenden zweiten Play-off-Spiel am morgigen Mittwoch in der Landkost Arena Bestensee, der Heimat der Netzhoppers, zu ändern ; auch wenn der Niederländer selbst sagt, erst bei 70 Prozent seiner Leistungsfähigkeit angekommen zu sein. „Je mehr Einsatzzeiten Michael Oileman jetzt bekommt, um so besser wird er”, will Anton seine neue Startformation vorerst nicht ändern.

Nur auf der Ersatzbank wird es einen Wechsel geben. Als zweiter Zuspieler steht Ex-Bundesliga-Spieler Tilo Koch aus der DTV-Regionalligamannschaft am Mittwoch aus beruflichen Gründen nicht für den Notfall zur Verfügung. An seiner Stelle wird Björn-Arne Alber noch einmal das Evivo-Trikot anziehen, das er nach der vergangenen Spielzeit gegen das Amt des Co-Trainers eingetauscht hatte. Alber hat zwar ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, aber in den letzten Wochen bereits im Training ausgeholfen, wenn Ilja Wiederschein passen musste.
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