Nur 14 Tage, um die WM-Fahrer zu integrieren

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
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Archivbild: Für Evivo-Trainer Sven Anton ist ein Sieg am Samstag ein Muss. Foto: ja

Düren. Angriff, Blockarbeit, Aufschlag - mit den Stärken seines Teams ist Evivo-Trainer Sven Anton zwei Wochen vor Saisonbeginn in der Volleyball-Bundesliga bereits sehr zufrieden. Trotz einer 2:3-Niederlage im zweiten Spiel am Samstag gegen den TV Bühl, bei der Anton seinen Spielern mangelnde Einstellung vorwarf, gewann Evivo am Wochenende das Vorbereitungsturnier in Bottrop.

Mitten aus dem Training heraus hatten die Dürener im ersten Spiel die Netzhoppers KW-Bestensee mit 3:1 bezwungen, ehe sie am Sonntag mit einem weiteren 3:1-Erfolg gegen die gastgebenden RWE Volleys den Turniersieg perfekt machten.

Team bei 80 Prozent

Anton sieht sein Team derzeit bei rund 80 Prozent des Leistungsvermögens angekommen. Alles hängt jetzt davon ab, wie schnell die beiden WM-Fahrer integriert werden können - Christian Dünnes und der Neuzugang aus Kamerun, Olivier Nongny. Wenn Evivo am Donnerstag zu einem weiteren Vorbereitungsturnier in Richtung Breslau aufbricht, steht für Sven Anton daher neben der letzten sportlichen Standortbestimmung auch Teambuilding im Mittelpunkt.

„Wir haben fünf Tage Zeit, uns näher kennenzulernen und auf die Saison einzuschwören.” Aus diesem Grund steigt auch Rekonvaleszent Stefan Hübner mit ins Flugzeug Richtung Polen. Mit seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining rechnet Anton erst Mitte November. „Das erste Saisondrittel werden wir sicher auf ihn verzichten müssen.”

Sportlich warten in Breslau von Freitag bis Sonntag drei spielstarke polnische Erstligisten auf Wiederschein, Dünnes & Co. Coach Anton rechnet mit drei Spielen auf absolut hohem Niveau, wobei das Ergebnis für ihn zweitrangig ist. Einstellung und Kampfbereitschaft müssen stimmen. Und das heißt, von Beginn an aggressiv ins Spiel zu gehen.
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