Noch ein Sieg mindestens

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
Volleyball / Evivo / Tim Elsner
Nach über zwei Wochen Zwangspause wieder an Bord: Dürens Angreifer Tim Elsner. Foto: Jansen

Düren. Vier Spitzenteams vor der Nase und die Tabelle im Hinterkopf - so geht der Volleyball-Bundesligist Evivo Düren in die verbleibenden sieben Partien der Normalrunde.

Unter großem Druck steht die Mannschaft von Trainer Sven Anton dabei nicht. Der Blick auf die Tabelle und die Spielpläne der anderen Mannschaften verraten, dass die Evivo-Sechs den derzeitigen Platz sechs so gut wie sicher hat. Der VC Bad Dürrenberg/Spergau und der TV Rottenburg liegen vier Punkte hinter Evivo und haben ein deutlich schlechteres Satzverhältnis.

Die beiden Verfolger haben zudem bereits eine Partie mehr absolviert als Düren. Mit anderen Worten: Um an Evivo vorbeizuziehen, müssten sie mit ihren sechs Spielen drei mehr gewinnen als Düren, dass noch sieben Partien zu spielen hat.

Am gefährlichsten kann dabei noch der TV Rottenburg werden. Die Schwaben haben ein vergleichsweise einfaches Restprogramm und gelten - wenn man die Tabelle als Grundlage nimmt - in vier ihrer sechs Aufgaben als Favorit. Unter diesen Voraussetzungen geht Düren vier Mal noch als Außenseiter auf das Feld und drei Mal als Favorit. Gelingt der Mannschaft in den unmittelbar anstehenden Spielen gegen Friedrichshafen, Berlin, Moers und Unterhaching wenigstens ein Sieg, dann ist Platz sechs sicher.

„Wir wollen zwei von diesen Spielen gewinnen”, gibt Trainer Sven Anton die Richtung vor. Dabei befindet sich die Dürener Mannschaft in der komfortablen Situation, ohne Druck in die Spiele gehen zu können. „Wenn uns das nicht gelingt, wir aber gut gespielt haben, dann ist das kein Beinbruch”, so der Trainer.

Sollte das sieglose Szenario eintreffen, so müssen die drei verbleibenden Spiele gegen Giesen, Leipzig und Eltmann, die allesamt im Abstiegskampf stecken, gewonnen werden. Denn dann wäre Rottenburg darauf angewiesen, alle sechs verbleibenden Spiele inklusive des Auswärtsauftritts beim VfB Friedrichshafen zu gewinnen. Sollten aus den nächsten vier Spielen zwei Siege für Evivo herausspringen, dann würde die Mannschaft sogar noch die Chance erhalten, bis auf Platz fünf vorzurücken und die Ausgangssituation für die Playoffs zu verbessern.

Gegen eben jenen VfB muss Düren am Samstag um 19.30 Uhr zum Auftakt der Duelle mit den Favoriten ran. „Wir wollen da so gut wie möglich spielen und schauen, was geht”, sagt Anton zur Ausgangslage. Als Bodensee-Touristen will Anton seine Mannschaft nicht verstanden wissen. Etliche Teams reisen beim Serienmeister an, nehmen eine Niederlage hin und verbringen dann ein paar schöne Stunden am Bodensee. „Das Spiel ist mindestens eine gute Vorbereitung für die Partien danach. Wir haben zwar keinen Druck, gewinnen zu müssen. Aber wir wollen unser Bestes geben.”

Für das Duell mit dem Serienmeister steht Anton bis auf den Langzeitverletzten Alexander Mayer der gesamte Kader zur Verfügung. Das bedeutet, dass Heriberto Quero und Tim Elsner wieder mit von der Partie sein werden. Elsner trainiert nach seiner Entzündung im Knie wieder, genau wie Quero nach seiner Grippe.
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