Niederlage gegen Rottenburg schon fast beschämend

Von: jan
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Nicht nur Georg Klein war am E
Nicht nur Georg Klein war am Ende Foto: Guido Jansen

Düren/Tübingen. In der Volleyball-Bundesliga eilt Evivo Düren von einem negativen Höhepunkt zum nächsten. Am Sonntag musste die Mannschaft von Trainer Söhnke Hinz einen herben Rückschlag im Kampf um die Endrunde hinnehmen; wenn die Mannschaft die Playoffs nicht schon ganz verspielt hat.

Denn mit der Leistung aus dem gestrigen Spiel haben die Volleyballer von der Rur in der Runde der besten Acht nichts mehr zu suchen. 1:3 hat Evivo beim Vorletzten EnBW TV Rottenburg verloren.

Hinter den Kulissen dürfte es angesichts dieser Negativserie bei Dürens einzigem Bundesligisten in den kommenden Tagen hoch her gehen. Evivo ist nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses nicht auf eben jenen vorletzten Rang, den immer noch Rottenburg innehat, abgerutscht.

21:25, 31:29, 21:25, 16:25 lauteten die Satzergebnisse aus Dürener Sicht am Sonntagabend. Die Teilnahme an der Endrunde der besten acht Mannschaften ist auch nach dieser Niederlage nach wie vor möglich - allerdings zunächst nur noch theoretisch. Dafür muss Düren die letzten beiden Ligaspiele tatsächlich gewinnen.

Wer allerdings auswärts beim Vorletzten unterliegt, der dürfte am letzten Spieltag beim Siebten, dem VC Gotha, einen schweren Stand haben. Zumal die Niederlage am Sonntag gegen Rottenburg am Ende schon fast beschämend deutlich ausfiel.

In 117 Minuten war Evivo aus der Halle gefegt. Da zählt die Entschuldigung, dass einige Evivo-Spieler an Magenproblemen laborierten, nur wenig.

Viele Rückschläge

Die gestrige Niederlage war wohl der schmerzhafteste von zu vielen Rückschlägen in dieser Saison. Und sie hat Folgen. Spätestens jetzt dürfte die lange mit viel Disziplin aufrecht erhaltene Ruhe hinter den Kulissen weg sein. Düren verpasst möglicherweise die Playoffs und damit wichtige Sponsorenprämien.

Und das nach einer Saison, in der der sportliche Misserfolg ohnehin schon Spuren hinterlassen hat. Sicher ist nur eins: In Düren ist nichts mehr sicher. Statt des lange herbeigeredeten Endspurtes hinkt die Mannschaft hinterher. Evivo-Trainer Söhnke Hinz redete nach dem Spiel Klartext: „Die Niederlage hat damit zu tun, dass wir nicht bestehen können, wenn es hart auf hart kommt.”

In den kommenden Tagen dürfte bei Evivo alles auf dem Prüfstand stehen: Jeder einzelne Spieler und der Trainer. Das dürfte selbst im Fall von laufenden Verträgen der Fall sein.

Denn eins steht fest: Eine Katastrophen-Saison wie diese ist für Volleyball in Düren schwer zu verkraften, eine weitere im ähnlichen Stil ganz sicher nicht.
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