Aachen - Neun Punkte aus drei Partien sind das Ziel der „Ladies“

Neun Punkte aus drei Partien sind das Ziel der „Ladies“

Von: Roman Sobierajski
Letzte Aktualisierung:
9346260.jpg
Hat sich in den letzten Tagen geschont und ihren grippalen Infekt überwunden: Libera Dominika Valachova. Foto: Wolfgang Birkenstock
9346261.jpg
Ist ebenfalls wieder im Mannschaftstraining: Mittelblockerin Ivona Svobodnikova. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Pünktlich zur fünften Jahreszeit hatten sich Karnevalsprinz Axel II. und sein Hofstaat zum Spiel der „Ladies in Black“ Aachen gegen den Köpenicker SC in der Volleyball-Bundesliga angesagt. Denn auch ohne die royale Stippvisite ging es für die Mannschaft von Aachens Trainer Marek Rojko in der Schlussphase der Hauptrunde um die „Kamelle“, also um eine möglichst gute Platzierung für die Play-offs.

„Wir wollen aus den kommenden drei Spielen möglichst neun Punkte holen“, gibt Rojko seinem Team als Zielvorgabe mit auf den Weg. „Danach werden wir sehen, wo wir stehen.“ Drei Spiele, drei Siege scheint durchaus machbar auf heimischem Parkett gegen Köpenick und Hamburg sowie zwischendrin in Suhl.

Das größte Überraschungspotenzial dürfte dabei die Mannschaft aus dem Berliner Südosten bieten, denn im Vergleich zur Hinrunden-Begegnung, die die „Ladies“ überraschend deutlich mit 3:0 für sich entschieden haben, fehlen mit Mona Elwassimy und Leona Neumannova zwei Spielerinnen aus der Startformation, mit Nadja Schaus und Julia Hero zwei weitere, die gegen die Aachenerinnen eingewechselt wurden.

„Raue wirtschaftliche Stürme“

Zuspielerin Elwassimy wechselte früh in der Saison zu ihrem früheren Verein Roten Raben Vilsbiburg, die beiden Außenangreiferinnen Schaus und Neumannova baten um Auflösung ihrer Verträge, weil der Verein laut Eigendarstellung in „rauen wirtschaftlichen Stürmen“ steckt. Dazu gesellte sich auch noch Verletzungspech, weil sich die Blessur, die sich Hero im Spiel gegen Münster zuzog, als Kreuzbandriss herausstellte.

Umso erstaunlicher war für viele Beobachter, dass sich Köpenick am letzten Spieltag gegen den starken VC Wiesbaden mit 3:1 durchsetzen konnte. „Vielleicht ist Wiesbaden ein wenig down und nicht mehr so stabil wie in den Spielen davor“, sucht Aachens Trainer nach einer möglichen Erklärung, sieht seine Mannschaft aber trotz des großen personellen Wechsels beim anstehenden Gegner gut vorbereitet. „Köpenick kommt mit einer neuen Zuspielerin, mit neuen Außenangreiferinnen. Aber wir haben den Auftritt des Teams gegen Wiesbaden analysiert.“

Die eigenen personellen Sorgen sind bei den „Ladies“ dagegen in den letzten Tagen abgeklungen: Libera Dominika Valachova hatte wegen ihres grippalen Infekts mit dem Training ausgesetzt, wird für die erste der anstehenden drei „Neun-Punkte-Partien“ aber wieder einsatzfähig sein.

„Ivona Svobodnikova ist nach ihrer Schulterverletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und steht für die Startformation zur Verfügung“, gibt Marek Rojko Entwarnung. Schließlich geht es für die „Ladies“ auf der Zielgeraden der Saison nicht nur um die „Kamelle“ der Tollitäten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert