Nach drei Siegen in Folge wartet jetzt Suhl

Von: rom
Letzte Aktualisierung:
9038355.jpg
Den Liga-Alltag der „Ladies“ nach dem Pokalerfolg vor Augen: Karolina Bednarova. Foto: Huebner

Aachen. Morgens um fünf Uhr waren die „Ladies in Black“ Aachen dann zurück aus Hamburg – müde, aber mit dem 3:1-Sieg und dem Einzug ins Pokal-Halbfinale in der Tasche. „Vilsbiburg ist wahrscheinlich der schwerste Gegner, der uns zugelost werden konnte“, schätzt Kapitänin Karolina Bednarova ein. „Aber für uns war es vor allem wichtig, dass wir endlich mal ein Heimspiel im Pokal haben.“

So hat dann der Titelverteidiger aus Niederbayern, der wie schon im Vorjahr Meister Dresdner SC aus dem Wettbewerb geworfen hat, direkt nach Weihnachten die Reisestrapazen und die Mannschaft von Trainer Marek Rojko die Unterstützung der eigenen Fans im Rücken. Im zweiten Halbfinale muss Stuttgart in Münster antreten. Für Aachens Kapitänin würde sich mit dem Erreichen des Pokalfinales vor 10 000 Zuschauern im Gerry-Weber-Stadion ein langgehegter Traum erfüllen. Ein Traum, der im Vorjahr mit der Niederlage in Vilsbiburg jäh endete. „Man soll sich nicht zu früh freuen, immerhin müssen wir noch gegen die Roten Raben bestehen“, ist Bednarova vorsichtig, zumal im Vorjahr nach der Niederlage auch einige Tränen geflossen sind.

Der Fokus der Mannschaft ist nach dem gestrigen freien Tag heute schon wieder auf die Liga-Begegnung am Sonntag (18 Uhr)gegen die Volleystars Thüringen aus Suhl gerichtet. Trotz der drei Auswärtssiege in Folge haben die „Ladies“ den Erfolg in den kommenden Liga-Partien – Sonntag gegen Suhl und am Samstag drauf erneut in Hamburg – fest im Blick.

„Suhl ist vermutlich die aufschlagstärkste Mannschaft in der Liga und wird versuchen, uns so unter Druck zu setzen und unser Spiel zu zerstören“, vermutet die 28-jährige „Chef-Lady“ wenig überraschend, da die Suhlerinnen in der vergangenen Saison in Aachen mit dieser Strategie erfolgreich waren. Da trifft es sich gut, dass in der Partie in Hamburg die meisten der Grundelemente des Aachener Spiels hervorragend funktionierten: Die Annahme stand auf beiden Seiten von Libera Dominika Valachova mit Bednarova und Srna Markovic stabil, und beide Außenangreiferinnen punkteten. Diagonalangreiferin Maja Burazer hielt den Druck auf die gegnerische Defensive hoch, so dass der Aachener Block viele Hamburger Angriffe nach schlechter Annahme zunichte machte.

Auch Sportdirektor Reinhard Strauch ist mit den Fortschritten der „Ladies“ nicht nur wegen der zuletzt drei Siege zufrieden. „Im neuen Jahr bleibt wegen der vielen englischen Wochen nicht viel Zeit für Detailarbeit. Die Mannschaft ist auf einem guten Weg, der hoffentlich bis nach Weihnachten anhält.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert