„Mit viel Risiko und Einsatzbereitschaft“

Von: rom
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Rückkehr in die Schweriner Vergangenheit: Aachens Außenangreiferin Lene Scheuschner. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Gerade einmal knapp drei Monate ist es her, dass die „Ladies in Black“ Aachen und der Schweriner SC in der Hinrunde der Volleyball-Bundesliga aufeinander trafen. Es war damals das Kräftemessen des Tabellenzweiten und des Spitzenreiters, das die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern klar in drei Sätzen für sich entschieden.

Am Mittwoch (19 Uhr) tritt das Team von Trainer Manuel Hartmann zum Rückspiel in der Landeshauptstadt an, wo nun allerdings der Tabellenzweite den -zehnten empfängt. Dass diese Begegnung nicht zum Selbstläufer werden wird, ist auch dem Aachener Coach bewusst: „Gegen die beiden Teams an der Spitze zu bestehen, ist momentan alles andere als leicht“, schätzt der 29-Jährige ein und weiß, dass die Sicherheitsvariante gegen Schwerin keine Alternative sein dürfte. „Gegen Schwerin muss man mit viel Risiko und Einsatzbereitschaft antreten“, lautet die Aachener Taktik. „Wenn man dann noch in einen Lauf kommt, kann man Schwerin unter Druck setzen und vielleicht nervös machen.“

Für Aachens Außenangreiferin Lene Scheuschner dürfte der Auftritt beim Deutschen Rekordmeister auf jeden Fall auch eine Fahrt zurück in die eigene Vergangenheit werden: Die gebürtige Stralsunderin verbrachte drei Jahre beim Nachwuchsteam des SSC, wurde 2013 als Schülerin an der Schweriner Eliteschule des Sports ausgezeichnet und schaffte nach einer Saison bei der Junioren-Nationalmannschaft, die als VC Olympia am Bundesligabetrieb teilnimmt, den Sprung zu den „Ladies in Black“.

Für die Aachenerinnen geht es auch darum, möglichst viele Sätze für sich zu entscheiden, wenn es schon nicht zu Punkten reicht, denn Aachen hat von den drei Teams, die oberhalb der Abstiegsplätze rangieren (neben Aachen punktgleich Hamburg und Köpenick) das schwierigste Restprogramm (in Hamburg und zu Hause gegen Stuttgart und Dresden), während der Tabellenelfte Straubing gegen Potsdam und in Suhl sowie beim VCO Berlin durchaus einiges zur Aufbesserung seines Kontos tun kann, um die sieben Punkte Rückstand auf den Tabellenzehnten noch zu verkürzen.

Aachens Trainer kann in Schwerin auf seinen gesamten Kader zurückgreifen, da Simona Kosova nach ihrer Bänderdehnung wieder voll einsatzbereit ist. „Gegen Köpenick oder VCO hätten wir Simona nur gebracht, wenn sich eine Spielerin verletzt hätte“, sagt Hartmann, ohne eine Einsatzgarantie für die Startformation zu geben. „Jule Langgemach hat ihre Aufgabe gut erfüllt. Ich sehe beide auf Augenhöhe und werde kurzfristig entscheiden, wer in der Startsechs stehen wird.“

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