Mit Not-Besetzung ans Netz?

Von: jan
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Sie stehen am Donnerstag möglicherweise wieder gemeinsam auf dem Feld: (v.l.) Zonzon und der polnische Neuzugang Kamil Kacprzak. Foto: Jansen

Düren. Muss Evivo Düren auch am Donnerstag in einer Not-Besetzung auflaufen? Fest steht, dass der Volleyball-Bundesligist nicht in Bestbesetzung auf dem Feld sein wird. Fehlen werden Christian Dünnes und Fabian Kohl, wenn um 19.30 Uhr das wichtige Bundesliga-Spiel gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee angepfiffen wird.

Dünnes fällt ob seiner Knieprobleme noch mindestens eine Woche aus, Kohl wurde am Montag am Knie operiert und wird in den kommenden Wochen von Till Lieber vertreten. Fragezeichen stehen hinter Michael Olieman. Beim Pokal-Spiel kurz vor Weihnachten fiel der Niederländer aus. Ermüdete Muskulatur war der Grund, erst im Rücken, dann in der Wade. „Wir werden die Belastung für ihn Schritt für Schritt steigern”, sagte Trainer Sven Anton vor dem Abend-Training am Montag.

Außer Gefecht

Ein grundsätzliches Problem gibt es bei Olieman nicht. Der Angreifer war bekanntlich zwei Jahre lang außer Gefecht, bevor er vor zwölf Monaten in Düren eingestiegen ist. „Wenn du so lange verletzt warst und die Belastung immer weiter gesteigert wird, dann ist es normal, dass die Muskeln schon mal streiken”, erklärt Anton. Olieman hatte viele Spielanteile vor Weihnachten. Das war eine neue Belastungsspitze auf dem Weg zurück zu seiner alten Klasse.

Dem 27-Jährigen fehlen noch Details. Langzeit-Belastung und Sprungkraft müssen besser werden. Schlagkraft, Timing und Spielverständnis sind dagegen wieder auf dem starken Niveau aus den Jahren vor der Rücken-Verletzung angekommen. „Bis Donnerstag haben wir noch ein wenig Zeit. Ich denke, dass Michael bis dahin wieder spielen kann”, lautet Antons Prognose.

Zonzon gefragt

Wenn nicht, dann muss Zonzon, der Mann aus Kamerun, wieder ran. Der hatte seine Sache beim 0:3 im Pokal gegen Friedrichshafen durchaus gut gemacht. Auf dem Spielfeld kann Christian Dünnes seinem Team derzeit leider nicht helfen. Dafür kam er jetzt seiner Rolle als Kapitän aber in der Küche nach. Dünnes hat die ausländischen Evivo-Spieler an Weihnachten zu sich zum Essen eingeladen.

Aus seinen vier Jahren in Italien weiß der 26-Jährige um die Problematik, wenn man über die Feiertage alleine in einem fremden Land ist. „Das zeigt wieder, dass es bei uns in der Mannschaft stimmt”, so Anton.
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