„Ladies“ werden vom Aufsteiger vorgeführt

Von: rom
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Erklärungen finden, aber wie? Aachens Coach Marek Rojko im intensiven Gespräch mit Tatiana Crkonova. Foto: Corinna Seibert

Aachen. Straubings Trainer Guillermo Gallardo hatte seine Mannschaft vor den „Ladies in Black“ Aachen gewarnt. Ein angeschlagener Gegner sei doppelt gefährlich, meinte der Argentinier, deshalb müsse man gerade vor den Aachenerinnen gewarnt sein. Entweder haben die Aufsteigerinnen ihren Coach wirklich ernst genommen, oder Gallardo hätte sich die Warnung sparen können.

Die Mannschaft von Aachens Coach Marek Rojko kassierte beim 0:3 (20:25, 17:25, 15:25) vor 925 nun bereits die vierte Niederlage in Folge – und ließ dabei über weite Strecken der 90-minütigen Partie fast jede Gegenwehr vermissen.

Dass Kapitänin Laura Weihenmaier erneut die Reise zur Auswärtspartie nicht mit angetreten hatte, dürfte allerdings nicht ausschlaggebend für die Schwierigkeiten gewesen sein, die die „Ladies“ auf dem Platz offenbarten. Aufteilung und Absprache stimmte häufig nicht, die Angreiferinnen bekamen selten verwertbare Bälle gestellt, einzig die Defensive – Libera Dominika Valachova wurde erneut zur wertvollsten Spielerin gekürt – machte den Straubinger Angreiferinnen ein ums andere Mal das Leben schwerer.

Dabei legten die Gäste in den ersten beiden Durchgängen zunächst vor, doch im ersten Satz brachten drei verschlagene Aachener Angriffe Straubing in Führung, im zweiten drehte Nawaro einen 5:8-Rückstand in eine 12:10-Führung. Und wie schon in den zurückliegenden Begegnungen legte der Gegner in der Phase nach der zweiten technischen Auszeit den Grundstock für den späteren Erfolg.

Im dritten Satz war das Team dann komplett von der Rolle, der von Rojko ausgiebig bejubelte Punkt seiner Mannschaft zum 12:21 brachte auch keine entscheidende Wende mehr in die lange entschiedene Begegnung.

Aachen: Kuciakova (Scheuschner), Kosova, Bongaerts (Baradel), Grozer, Crkonova, Svobodnikova , Valachova (Langgemach)

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