Aachen - „Ladies“ treten zum zweiten Play-off-Spiel um den Halbfinaleinzug an

„Ladies“ treten zum zweiten Play-off-Spiel um den Halbfinaleinzug an

Von: Roman Sobierajski
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Steht im Mittelpunkt bei den Angriffen der gegnerischen Mannschaft: Aachens Libera Dominika Valachova geht mit großem Kampfgeist in die Partie gegen Schwerin. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Es könnte der letzte Auftritt werden für Aachens Libera Dominika Valachova, dieses zweite Spiel der „Ladies in Black“ gegen den Schweriner SC um den Einzug in die Halbfinal-Play-offs am Mittwoch (19.30 Uhr) vor eigenem Publikum. Der letzte Auftritt in dieser Saison, der letzte im Aachener Trikot überhaupt, denn ihr Vertrag läuft zum Ende der Spielzeit aus.

„Aber damit beschäftige ich mich momentan überhaupt nicht. Schwerin ist eine sehr starke Mannschaft, aber auch nicht unschlagbar. Und wenn wir einen guten Tag haben, können wir gegen jeden gewinnen“, erklärt die 28-jährige Slowakin. Und hätte es dieser auf 1,65 Meter verteilte geballte Willen allein in der Hand, die Spiele zu entscheiden, würde sich ohnehin jede Sekunde des Zweifelns verbieten.

Aber da Volleyball nun mal ein Mannschaftssport ist, muss sich die Defensivstrategin in einer ganz anderen Kunst als im blitzschnellen Reagieren üben. „In meiner Position hinter den Angreiferinnen muss man vor allem geduldig und ruhig sein. Die anderen Mädels müssen fühlen, dass ich ihnen vertraue.“

Doch dieses Vertrauen aufzubauen, ist das große Problem, wenn auf der anderen Seite die Mannschaft steht, die gerade den italienischen Meister Novara aus dem europäischen Wettbewerb geworfen hat. „Schwerin hat mit Lonnek Sloetjes eine überragende Diagonalangreiferin, die hoch über den Block schlagen kann“, benennt die Slowakin die schärfste Angriffswaffe des Schweriner SC.

Doch auch defensiv hat der SSC durchaus seine Qualitäten: „Im Hinspiel stand der gegnerische Block sehr gut, so dass unsere Angreiferinnen Probleme hatten, zu Punkten zu kommen“, erinnert die 28-Jährige an die Probleme im ersten Aufeinandertreffen.

Dies zu ändern, dürfte die Hauptaufgabe für das zweite Aufeinandertreffen vor dem eigenen Publikum sein, auch wenn die drei Tage zwischen den beiden Partien wenig Zeit lassen, im Training noch entscheidende Impulse zu setzen.

Wichtiger dürfte die mentale Einstellung sein, mit der die „Ladies“ die Aufgabe angehen. „Im Frauen-Volleyball ist vieles möglich, man kann sogar nach einem 3:16-Rückstand wieder zurück ins Spiel kommen“, erinnert die Libera an den dunklen Moment im zweiten Satz des ersten Spiels.

Ein Saisonfazit ist Dominika Valachova vor dem Spiel jedenfalls nicht zu entlocken, stattdessen kommt auf Englisch ein Satz, der sich am besten mit „wichtig ist aufm Platz“ übersetzen lässt. „Wir können schließlich immer noch die Finalspiele erreichen“, lautet die kämpferische Ansage der kleinen „Lady“.

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