„Ladies“ stehen im Viertelfinale

Von: rom
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Wurde zum zweiten Mal in Folge als wertvollste Spielerin der Partie ausgezeichnet: Aachens Zuspielerin Britt Bongaerts. Foto: Birkenstock

Aachen. Die letzte offene Frage dieses Pokalabends war dann gegen 21.45 Uhr auch geklärt: Aurubis Hamburg heißt der Gegner der „Ladies in Black“ Aachen im Viertelfinale des DVV-Pokals. Die Auslosung hatte den Aachenerinnen den Gegner aus der noch laufenden Partie des Zweitligisten Snowtrex Köln gegen den Bundesligisten beschert, der sich beim 3:0-Sieg der eine Stunde später angepfiffenen Partie keine Blöße gab.

Die Mannschaft von Aachens Coach Marek Rojko war zu diesem Zeitpunkt bereits wieder auf dem Rückweg nach Aachen, denn beim 3:0 (25:22, 25:20, 25:14)-Erfolg beim Ligakonkurrenten SC Köpenick hatte sich der Tabellenführer der Volleyball-Bundesliga nicht mehr Zeit gelassen als unbedingt nötig: Die „Ladies“ benötigten gerade einmal 74 Minuten für den fünften Pflichtspielsieg in Folge.

Dora Grozer erkrankt

Aachens Coach hatte krankheitsbedingt seine Startformation umbauen müssen, denn Außenangreiferin Dora Grozer, in den ersten drei Ligapartien als wertvollste Spielerin ausgezeichnet, konnte nicht eingesetzt werden. Für sie rückte die 18-jährige Lene Scheuschner in die „Starting Six“ – und meisterte die Aufgabe mit Bravour, zumal die Spielerinnen aus Köpenick vor nur 252 Zuschauern im ersten Satz noch auf Augenhöhe agierten.

Die Aachenerinnen lagen zur zweiten technischen Auszeit mit einem Punkt vor, ein Lob von Kapitänin Laura Weihenmaier und ein Diagonalangriff von Tatiana Crkonova brachten die eigentlich beruhigende 18:15-Führung, doch Köpenick kam noch einmal bis auf einen Punkt heran. Scheuschner sorgte für die Satzbälle, Simona Kosova verwandelte mit dem ersten Versuch.

Spielerisches Repertoire

Danach konnte man durchaus den Eindruck gewinnen, dass der größte Widerstand der Gastgeberinnen gebrochen war, zumal die „Ladies“ anfingen, ihr komplettes spielerisches Repertoire auszupacken: Ein reingelegter Ball von Zuspielerin Britt Bongaerts, ein halbes Ass von Scheuschner, ein Killblock von Kosova, ein hammerharter Schlag von Kapitänin Laura Weihenmaier und ein Angriff im ersten Tempo von Ivona Svobodnikova zeigten die Bandbreite auf, die den Aachenerinnen einen 19:12- und 24:19-Vorsprung bescherten. Ein Aufschlagfehler des SC Köpenick bescherte den Aachenerinnen auch den zweiten Durchgang.

Der dritte Satz war dann eher ein Schaulaufen der „Ladies“, Bongaerts glänzte mit einem einhändigen Zuspiel, das Simona Kosova verwandelte, eine Aufschlagserie von Weihenmaier vergrößerte den Abstand zum deutlichen Satzgewinn mit elf Punkten Vorsprung.

Aachen: Crkonova, Bongaerts (Baradel), Weihenmaier, Svobodnikova (Langgemach), Kosova, Scheuschner (Kuciakova), Valachova

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