Aachen - „Ladies“ mit Heimvorteil ins Kräftemessen

„Ladies“ mit Heimvorteil ins Kräftemessen

Von: rom
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Feintuning in der Spielpause: Auch „Co“ Erik Reitsma schaut gebannt auf die mit vollem Körpereinsatz von Trainerin Saskia van Hintum vermittelten Erkenntnisse für die „Ladies in Black“. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Kampfansage oder das berühmte Pfeifen im Walde? „Aachen hat einen tollen Lauf und uns letztens klar beherrscht. Aber auch wir haben in den nachfolgenden Spielen aufsteigende Tendenz gezeigt. Die Karten werden neu gemischt, und wir wollen in diesem Spiel agieren“, stimmt Manuel Rieke, Trainer des Köpenicker SC, sich und seine Mannschaft auf das dritte Aufeinandertreffen mit den „Ladies in Black“ Aachen ein.

Auf den Abschluss der Hauptrunde folgen die Entscheidungsspiele, die Erfolge der Vergangenheit haben nur Erinnerungswert, wenn am Mittwochabend (19.30 Uhr) das erste Kräftemessen in den Pre-Play-offs zwischen den Aachenerinnen und der Berliner Mannschaft auf dem Spielplan steht. Das Team, das zuerst zwei Siege verbuchen kann, zieht in die Play-offs ein, für das andere Team ist die Saison dann beendet.

„In solchen Play-off-Spielen kann alles passieren, wenn ein Team einen guten Tag hat“, warnt Sebastian Gutgesell, Sportdirektor der „Ladies in Black“, davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Dennoch dürften die Aachenerinnen leicht favorisiert in die Entscheidungspartien gehen: Der letzte Vergleich in der Bundesliga ging eindeutig zugunsten der Aachenerinnen aus, die sich in nur 64 Minuten mit 25:15, 25:17 und 25:16 durchsetzten.

Das Hinspiel hatte der Köpenicker SC zwar noch mit 3:2 für sich entscheiden können, allerdings zog Ende November noch nicht Femke Stoltenborg die Fäden auf der Zuspielposition, und die Mannschaft steckte noch in der Findungsphase.

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil dürfte auch sein, dass die „Ladies“ das Eröffnungsspiel vor heimischer Kulisse bestreiten und somit auch bei einer eventuell notwendigen dritten Partie wieder im „Hexenkessel“ an der Neuköllner Straße spielen dürfen. „Die Mannschaft hat in den letzten Partien das Publikum mitgerissen, hat mit großem Kampfgeist keinen einzigen Ball verloren gegeben“, ist Gutgesell mit der Unterstützung von der Tribüne, die das Geschehen auf dem Feld widerspiegelt, zufrieden.

Immer häufiger hebt auch der Online-Sportsender sportdeutschland.tv, über den die Spiele der Volleyball-Bundesliga gestreamt werden, lange und hart umkämpfte Ballwechsel exemplarisch hervor, an denen die „Ladies“ beteiligt sind; zuletzt aus der Partie gegen Schwerin (http://sportdeutschland.tv/vbl/aachen-laesst-halle-toben-grandioser-rally?autoplay=true).

Der Köpenicker SC, der fast die gesamte Saison auf die verletzte Pia Riedel verzichten musste, hatte im letzten Hauptrunden-Spiel einen weiteren verletzungsbedingten Ausfall: Mittelblockerin Julia Hero verdrehte sich das Knie und ist nicht einsetzbar.

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