„Ladies“ meistern die erste Aufgabe

Von: rom
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Zufrieden mit dem ersten Auftritt seines Teams: Aachens Trainer Marek Rojko. Foto: Birkenstock

Aachen/Berlin. Die erste sportliche Aufgabe der „Ladies in Black“ Aachen in der Volleyball Bundesliga ist gemeistert: Die Mannschaft von Trainer Marek Rojko gewann ihr Auftaktspiel beim VCO Berlin mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:18).

„Dafür, dass das unser erstes Spiel unter Wettkampfbedingungen war, bin ich eigentlich ganz zufrieden“, kommentierte Rojko den Auftritt seines Teams vor 109 Zuschauern in Hohenschönhausen. „Allerdings hatten wir einige Probleme, unseren Spielrhythmus zu finden.“

Dieses Manko wussten die Gastgeberinnen vom Olympia-Stützpunkt zu ihren Gunsten nutzen. Das VCO-Team lag in allen drei Durchgängen in Front, die Aachenerinnen mussten sich erst heran- und anschließend an den Gastgeberinnen vorbeikämpfen.

Dabei schafften es die „Ladies“, mit zunehmendem Spielverlauf auf den spielentscheidenden Positionen immer mehr Sicherheit in ihr eigenes Spiel zu bekommen. Während Tatiana Crkonova in ihrer neuen Rolle als Diagonalangreiferin zu Beginn noch einige Probleme hatte, den Ball auf den Boden zu kriegen, kam in den 81 Spielminuten immer mehr Ruhe in ihre Partie. „Sie ist von Ball zu Ball besser geworden“, beobachtete der Aachener Trainer.

Auch die beiden Annahmespielerinnen wurden vom VCO unter Druck gesetzt. Und als der Plan nicht recht funktionierte, die junge Dora Grozer in Verlegenheit zu bringen, kamen immer mehr Aufschläge auf Laura Weihenmaier, die erst in der vergangenen Woche zu ihrer Mannschaft gestoßen war. „Gegen VCO Berlin ist es vor allem wichtig, das eigene Spiel zu kontrollieren. Das ist uns von Satz zu Satz immer besser gelungen“, analysierte Rojko die Spielpremiere seiner Mannschaft.

Diese Aussage lässt sich auch am Verlauf der einzelnen Sätze nachverfolgen. Im ersten Durchgang lagen die „Ladies“ mit 5:11 hinten, verkürzten bis zur zweiten technischen Auszeit den Rückstand auf zwei Punkte, konnten zum 20:20 erstmals ausgleichen und erarbeiteten sich schließlich vier Satzbälle, von den der erste gleich saß. Im zweiten Satz hatten die Aachenerinnen beim Stand von 16:13 die Nase vorn, bauten den Vorsprung bis zum Ende des Satzes noch aus und gingen mit der zweiten Chance mit 2:0 Sätzen in Führung. Der beruhigende Vorsprung führte dazu, dass die „Ladies“ im abschließenden Satz zunächst klar in Führung lagen, dann aber zur ersten technischen Auszeit einen Zwei-Punkte-Rückstand akzeptieren mussten.

„Dann haben wir aber über mehrere Minuten starken Druck aufbauen können und den Satz für uns entscheiden können“, sah Rojko eine starke Phase seines Teams, das bei zehn eigenen Punkten nur zwei gegnerische hinnehmen musste.

„So wie wir uns heute präsentiert haben, sollten wir auch gegen Potsdam eine Chance haben“, blickte Aachens Coach direkt auf die heutige Partie (19 Uhr) voraus.

Aachen: Crkonova, Bongaerts, Svobodnikova (Langgemach), Grozer (Kuciakova), Kosova, Weihenmaier, Valachova

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