Ladies in Black: Und wieder kommt die Niederlage im Tiebreak

Von: rom
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Denkbar knapp geschlagen im Tiebreak gegen den USC Münster: Mittelblockerin Tatiana Crkonova (Vorn) und Kapitänin Karolina Bednarova. Foto: Tobias Metz

Aachen/Münster. Wenn es eine Statistik über die Erfolge in den Tiebreak-Spielen der laufenden Saison gibt, die „Ladies in Black“ Aachen dürften abgeschlagen auf dem letzten Platz rangieren. Zum vierten Mal musste das Team von Trainer Marek Rojko in der Volleyball-Bundesliga in den fünften Entscheidungssatz, gegen den USC Münster gingen die „Ladies“ zum vierten Mal als Verlierer vom Platz.

In diesem Fall besonders bitter: Mit einem Sieg hätten die Aachenerinnen den Konkurrenten im Kampf um den letzten direkten Play-off-Platz hinter sich gelassen, bleiben nach der 2:3 (25:14, 27:29, 21:25, 25:15, 15:17)-Niederlage aber weiterhin auf Tabellenplatz sieben hängen.

Dabei hatten die Aachenerinnen den ersten Satz in diesem durch Aufschläge dominierten Spiel souverän gewonnen. Der Aachener Block punktete ein ums andere Mal, wobei die Aachener Aufschläge die Annahmen der USC-Spielerinnen vor 1288 Zuschauern häufig genug unlösbare Probleme stellte.

Doch wer glaubte, dass das Gastspiel nach dem klaren 25:14 zu einem Spaziergang werden würde, sah sich getäuscht. Münster fand nach dem – wie so häufig – abgegebenen ersten Satz zurück in die Partie, die sich zum erwarteten Duell auf Augenhöhe entwickelte. Die „Ladies“ lagen in der zweiten technischen Auszeit mit 14:16 hinten, sahen beim 17:21 schon wie der sichere Verlierer aus – und mussten den zweiten Satz nach großem Kampf erst mit 27:29 verloren geben.

Zu viele Angriffsversuche

Der glückliche Satzgewinn gab den Münsteranerinnen weiter Auftrieb, zumal die Aachenerinnen im weiteren Spielverlauf mit den Risiko-Angaben seltener zum Erfolg kam und erneut zu viele Versuche brauchten, um die eigenen Angriffe auch im gegnerischen Feld auf den Boden zu bringen.

So ging der dritte Durchgang erneut an den USC, bevor die „Ladies“ im folgenden Satz wieder die erhofften Tugenden an den Tag legten und Münster ebenso dominierten wie zum Auftakt. Auch ohne die weiterhin verletzte Ivona Svobodnikova biss der Block wieder zu, die „Ladies“ holten sich klar den vierten Durchgang – und mussten in den Tiebreak.

Auch hier entwickelte sich ein Duell das keinen Sieger verdient gehabt hätte, bis der Schiedsrichter kurz vor Schluss zweimal zumindest unglücklich für Münster entschied – und Aachen beim 15:17 das Nachsehen hatte.

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