„Ladies in Black“ treffen auf die anderen Kellerkinder

Von: Roman Sobierajski
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Aachener Annahme-Trio: McKenzie Adams (von links), Libera Kirsten Knip und die 17-jährige Nika Daalderop, die die Hauptlast zu tragen hat. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Eines regnete bislang reichlich herab auf die „Ladies in Black“ Aachen – Lob, Anerkennung und Respekt der gegnerischen Trainer, die allerdings mit Ausnahme von Suhl auch allesamt als Gewinner nach dem jeweiligen Match aus der Halle gingen.

Allerdings hatte das Team von Aachens Trainerin Saskia van Hintum nach der „Akklimatisierungs-Niederlage“ gegen Aufsteiger Erfurt und dem Sieg in Suhl alles andere als Laufkundschaft vor der Brust. Auf den Tabellenzweiten Stuttgart (Trainer Guillermo Hernandez: „Die Aachener Mannschaft ist superjung, und meine Kollegin leistet hier tolle Arbeit“) folgte der Vierte Dresden (Trainer Alex Waibl: „Diese Begegnung nur als schwer zu bezeichnen, wäre Understatement“) und schließlich die Fahrt zum Spitzenreiter Schwerin (Trainer Felix Koslowski: „Wir mussten zu jedem Satzbeginn Aachen hinterher laufen“).

Doch leider schlagen sich Niederlagen mit Respekt und Anerkennung nicht in der Tabelle nieder, und so rangieren die „Ladies“ nach fünf Spieltagen punkt- und satzgleich mit dem Köpenicker SC auf dem vorletzten Tabellenplatz, der eigentlich die Rote Laterne darstellt, da dahinter nur noch der VCO Berlin zu finden ist, die Junioren-Auswahl, die mit Sonderspielrecht am Ligabetrieb teilnimmt und von der Abstiegsregelung ausgeschlossen ist.

Genau diese Teams sind die beiden anstehenden Gegner für die Aachenerinnen, die heute zum Doppelspieltag Richtung Berlin aufbrechen, um dann erst auf die KSC-Schmetterlinge (Sa., 19 Uhr) und einen Tag später auf den VCO-Berlin (So., 18 Uhr) zu treffen. Mit zwei Erfolgen würde also ein Sprung aus dem Keller gelingen.

Leicht zu prognostizieren ist, dass sich die Gegner bei den Aufschlägen erneut wieder die 17-jährige Nika Daalderop als „Opfer“ aussuchen werden und damit zwei Ziele verfolgen: Die erfolgreichste Aachener Angreiferin aus dem Spiel zu nehmen (55 Angriffspunkte) und die Schwächen in der Annahme zu nutzen.

Wie sehr die 17-Jährige dabei im Fokus steht, zeigt ein Blick in die Statistik: 190 Mal schlugen die Gegner auf Daalderop auf, ihre flankierenden Mitstreiterinnen McKenzie Adams und Libera Kirsten Knip bringen es gerade einmal auf 61 und 92. Mit der Annahme stehen und fallen also die Siegchancen der „Ladies“.

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