„Ladies in Black“: Orientierung für das junge Team

Von: Roman Sobierajski
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Rückkehrerin: Laura Weihenmaier, hier vorletzte Spielzeit im Aachener Trikot in der Begegnung gegen den Dresdner SC, spielt kommende Saison wieder für die „Ladies in Black“. Foto: Wolfgang Birkenstock

Aachen. Rund fünf Monate hat Reinhard Strauch, Sportdirektor der „Ladies in Black“ Aachen, an dieser Verpflichtung gearbeitet. Mal mehr, mal weniger intensiv, in den letzten drei Wochen gingen die Verhandlungen dann auf die Zielgerade.

Der Volleyball-Bundesligist meldete nun Vollzug, und die Meldung machte schnell die Runde: Außenangreiferin Laura Weihenmaier kehrt vom Top-Klub Schweriner SC nach Aachen zurück. „Laura wird eine bestimmende Rolle übernehmen und dem jungen Team Orientierung und zusätzliche Qualität geben. Wir sind sehr froh, eine deutsche Spielerin mit hoher Qualität für den Aachener Weg gewonnen zu haben“, beurteilte Strauch den Transfercoup zufrieden.

Die 24-Jährige war bereits in Aachen in der Saison 2013/14 zur Nationalspielerin gereift, hatte sich mit dem Wechsel nach Schwerin auch national zur Stammspielerin entwickelt und kehrt jetzt als Führungsspielerin zu den „Ladies“ zurück. Momentan ist Laura Weihenmaier mit dem deutschen Nationalteam bei den European Games in Baku aktiv. Strauch stellte auf Nachfrage allerdings auch klar, dass die Unterschrift Weihenmaiers unter den Vertrag unter anderem wegen dieses Einsatzes noch fehlt, sämtliche Rahmenbedingungen mit ihrem Manager Theo Hofland aber definitiv verabredet seien.

Chancen haben sich verbessert

Die Rückkehr nach Aachen bedeutet für die Außenangreiferin allerdings auch absehbar den Verzicht auf internationale Einsätze auf Vereinsebene, da die „Ladies“ aufgrund der Kosten in der Regel ihren Startplatz nicht wahrnehmen. „Ich gehe dennoch davon aus, dass Laura Weihenmaier ihren Platz in der Nationalmannschaft behalten wird“, glaubt Strauch an ihr Standing, „zumal ja Aachen im deutschen Volleyball auch nicht die letzte Adresse ist“.

Mit Weihenmaiers Verpflichtung haben sich die Chancen der „Ladies in Black“, auch in der kommenden Saison ein gewichtiges Wort in der Liga und im Pokal mitreden zu können, definitiv verbessert. „Ich denke schon, dass wir eine starke Mannschaft zusammen haben“, meint Aachens Sportdirektor. „Ob das in der Praxis zu 100 Prozent funktioniert, sieht man erst, wenn es ernst wird. Laura Weihenmaier hat jedenfalls international auf höchstem Niveau gespielt und kann unsere jungen Talente anführen“, ist Strauch überzeugt von den Qualitäten.

Der Kader, der auch in der kommenden Saison aus elf Akteurinnen bestehen soll, umfasst mit der Verpflichtung Weihenmaiers aktuell acht Spielerinnen, darunter Dora Grozer (laufender Vertrag) sowie die beiden anderen deutschen Spielerinnen Juliane Langgemach (vom Dresdner SC) und Weihenmaier. Es steht nun noch die Verpflichtung einer zweiten Zuspielerin und zweier Außenangreiferinnen aus.

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