„Ladies in Black“: Kein neuer Vertrag für Bednarova

Von: rom
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 Karolina Bednarova
Karolina Bednarova erhält keinen neuen Vertrag bei den „Ladies in Black“. Foto: Birkenstock

Aachen. Als Karolina Bednarova am Sonntagnachmittag mit den „Ladies in Black“ zur Premiere des Films „Eine Hand am Pokal“ erschien, dürfte sie schon gewusst haben, dass es für sie beim Aachener Volleyball-Bundesligisten keine Zukunft mehr geben wird.

Der 28-jährigen Mannschaftskapitänin wurde nach fünf Jahren im schwarzen Dress kein neues Vertragsangebot mehr unterbreitet.

Bednarova, die als Gesicht der Mannschaft einen Großteil der acht Jahre Bundesligazugehörigkeit der „Ladies“ mitgestaltete, bestätigte zwar auf Anfrage, dass die Aachenerinnen ohne sie in die kommende Spielzeit gehen werden, wollte sich aber „aus vertraglichen Gründen nicht zu Einzelheiten äußern. Ich bin dem Verein gegenüber loyal.“

Eine Stellungnahme der Vereinsführung folgte wenige Stunden später: „Ein neues sportliches wie finanzielles Konzept zwingt die sportliche Leitung zu diesem Schritt“, lautete die Erklärung. „Die Verantwortlichen der Ladies in Black bedanken sich bei Karolina Bednarova für ihr stets vorbildliches Auftreten auf und neben dem Feld (...) Durch ihre Art ist sie vor allem vielen Kindern und Jugendlichen ein sportliches und menschliches Vorbild geworden.“

Tags zuvor hatte Sportdirektor Reinhard Strauch gegenüber unserer Zeitung erklärt, dass die kommende Saison mit einem reduzierten Etat bestritten werden muss und der Schwerpunkt auf „junge und emotionale Spielerinnen“ gelegt werden soll, „die sich noch beweisen müssen“.

Ob es nach Auslaufen des aktuellen Vertrages am 30. Juni einen neuen Verein für Karolina Bednarova geben wird, die sich in Aachen eine Zukunft über die sportliche Karriere hinaus aufbauen wollte, ist noch unklar. „Das war der ursprüngliche Plan, auch wenn ich jetzt wohl nicht mehr erwünscht bin.“

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