„Ladies in Black“ kassieren in Stuttgart Dreisatz-Niederlage

Von: rom
Letzte Aktualisierung:
Diagonalangreiferin Tatiana Crkonova Ladies in Black
Beste Punktesammlerin auf Aachener Seite: Diagonalangreiferin Tatiana Crkonova holte jeden vierten Punkt der „Ladies in Black“ bei der Niederlage in Stuttgart. Archivfoto: Corinna Seibert

Stuttgart/Aachen. Stuttgart/Aachen. Verlierer haben auch schon deutlich unzufriedener geklungen, vor allem nach der ersten Partie unter eigener Leitung. „Das war ein gutes Spiel, ich bin eigentlich zufrieden mit unserem Auftritt“, stufte Manuel Hartmann, neuer Chefcoach der „Ladies in Black“ Aachen, die – nicht ganz unerwartete – Niederlage seiner Mannschaft beim MTV Stuttgart ein.

Zwar verloren die „Ladies glatt in drei Sätzen (23:25, 21:25, 21:25), aber das Ergebnis hätte unter dem Strich auch durchaus anders aussehen können. „Wir waren auch spielerisch auf Augenhöhe, aber ein, zwei Bälle lassen die Sätze in die andere Richtung kippen.“

Tatsächlich stimmte die Moral bei den „Ladies“. Im ersten Satz wehrten die Aachenerinnen zwei Satzbälle ab, zwangen Stuttgarts Trainer noch einmal in eine Auszeit, bevor der Durchgang vor 2000 Zuschauern knapp an die Hausherrinnen ging. Tatsächlich wies das Spiel der Gäste nur ein Manko gegenüber dem Vortrag der Stuttgarterinnen auf: Die beiden Außenangreiferinnen hatten zunächst eine zu geringe Erfolgsquote bei ihren Schlägen, so dass der MTV immer wieder selbst eigene Angriffe inszenieren konnte.

Auch im zweiten Satz lagen die „Ladies“ zunächst klar zurück, kämpften sich schließlich auf nur einen Punkt Rückstand in der entscheidenden Satzphase zum 20:21 heran, um schließlich mit zwei missglückten Angriffen und einem Servicefehler den Stuttgarterinnen den Weg auch zum Gewinn des zweiten Satzes zu ebnen.

Zwei Matchbälle abgewehrt

Das Übergewicht des Gegners aus dem Pokalfinale wurde deutlicher, als die Ex-Aachenerin Femke Stoltenborg als Zuspielerin eingewechselt wurde und die beiden Angreiferinnen Caroline Jarmoc und Kim Renkema noch besser in Szene setzte. Die Aachenerinnen lagen – wie schon im zweiten Satz – zur zweiten technischen Auszeit mit drei Punkten zurück, konnten aber im finalen Durchgang den Rückstand nicht mehr deutlich verkürzen. Zwar wehrten die „Ladies“ noch zwei Matchbälle ab, mussten sich letztendlich aber ohne Satzerfolg geschlagen geben.

„Wenn wir weiterhin so wie heute spielen, mit Emotion, mit Kampf, dann werden es einige Gegner noch schwer gegen meine Mannschaft bekommen“, lautete das kämpferische Fazit von Chefcoach Manuel Hartmann trotz der Niederlage. Bereits am Samstag folgt der erste Heimauftritt des Jahres gegen Potsdam.

Aachen: Kuciakova (Scheuschner), Kosova, Bongaerts, Grozer, Svobodnikova, Crkonova, Valachova.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert