„Ladies in Black“: Gute Annahme als Schlüssel zum Erfolg

Von: rom
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Eine der Säulen des Aachener Spielsystems: Libera Dominika Valachova. Foto: W. Birkenstock

Aachen. „Es ist schon frustrierend, jeden Tag so hart zu arbeiten und nicht dafür belohnt zu werden“, bewertet Aachens Trainer Marek Rojko die ersten drei Saisonspiele der „Ladies in Black“ in der Volleyball-Bundesliga.

Samstag bricht das Team Richtung Wiesbaden auf, wo am Abend mit dem VC Wiesbaden rund um die „Ex-Lady“ Karine Muijlwijk die vierte Herausforderung auf die Mannschaft wartet.

„Wiesbaden ist zwar favorisiert, aber wenn wir endlich unsere Qualität aufs Feld bringen, haben wir eine Chance zu siegen“, schätzt Rojko die Rollenverteilung ein. Die Woche der Vorbereitung stand – unterbrochen vom Auftritt im Pokal – ganz im Zeichen der Aufarbeitung der 0:3-Klatsche gegen Münster. „Wir haben viele Gespräche geführt, und wir haben einiges umgestellt, aber jetzt liegt es an den Spielerinnen, zu zeigen, dass sie es auch auf den Platz bringen können.“

Die Probleme, die das Spiel der Aachenerinnen beeinträchtigen, sind auch Wiesbadens Trainer Andreas Vollmer nicht verborgen geblieben: Der 48-Jährige lobt die starken Mittelblockerinnen der „Ladies“, ist beeindruckt von der Effizienz von Diagonalangreiferin Maja Burazer und den gefährlichen Sprungaufschlägen von Srna Markovic – und benennt die Annahme als Einfalltor, um das Aachener Spiel zu zerstören.

Eine Aussage, die sein Aachener Kollege nicht dementieren will: „Wichtig für unser System ist, dass das Zusammenspiel von Karolina Bednarova und Dominika Valachova funktioniert“, nimmt Rojko seine Libera – nach der Pokalbegegnung gegen Stuttgart II als wertvollste Spielerin ausgezeichnet – und seine Kapitänin in die Pflicht. Probleme gab es allerdings auch verstärkt auf der anderen Seite, auf der Srna Markovic schon einige Male der Libera bei der Annahme ins Gehege gekommen ist.

Problemfrei ist der Gegner allerdings auch nicht, der VC Wiesbaden ist zwar mit zwei Siegen in die Saison gestartet, im Pokal dagegen schon früh gegen Stuttgart ausgeschieden: Beide Zuspielerinnen brachten nicht die gewohnte Leistung, zudem hatten die Außenangreiferinnen und Karine Muijlwijk auch nicht ihren besten Tag. „Der Plan ist schon, gut ins Spiel zu finden und Wiesbaden vor Probleme zu stellen“, „verrät“ Aachens Coach die Theorie. „Aber die letzten Partien sahen in der Wirklichkeit leider anders aus.“

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