„Ladies in Black“ feiern den nächsten Sieg

Von: rom
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Am Ende gab es doch noch Grund zum Jubeln: Geburtstagskind Dora Grozer (von rechts), Kapitänin Laura Weihenmaier und Libera Dominika Valachova. Foto: Corinna Seibert

Aachen/Köpenick. Und dann gab es doch noch ein Happy End für Dora Grozer, die am Tag der Bundesliga-Partie beim Köpenicker SC ihren 20. Geburtstag feierte, und die anderen „Ladies in Black“: Am Ende des Marathons mit fünf Partien in zwei Wochen, zehn Spielen in einem Monat, setzten sich die Aachenerinnen mit 3:2 (25:21, 25:22, 16:25, 17:25, 15:13) durch.

Die Begegnung startete wie gemalt für die Außenangreiferin der Aachenerinnen: Mit einem Ass holte Grozer den ersten Punkt für ihre Mannschaft, die sich anzuschicken schien, den klaren 3:0-Erfolg an gleicher Stelle vor drei Wochen zu wiederholen.

Zudem leisteten sich die Köpenickerinnen einige Fehler im Angriff und im Service, so dass die „Ladies“ zur Mitte des ersten Durchgangs mit fünf Punkten vorne lagen. Doch dann hatten die Spielerinnen von Aachens Coach Marek Rojko ihrerseits Probleme, aus den sich bietenden Möglichkeiten zu punkten, Grozer verschlug ein Service, Kapitänin Laura Weihenmaier wurde geblockt, Simona Kosova verschlug einen Angriffsball – und Köpenick glich zum 14:14 aus.

Doch dann wendete sich das Blatt erneut, Köpenick verschlug zwei Bälle, Kosova servierte zwei halbe Asse, Ivona Svobodnikova machte einen Aufsteiger-Punkt – und am Ende brachte Aachen den ersten Satz sicher nach Hause.

Die Bilder im zweiten Durchgang ähnelten sich, die Aachenerinnen erkämpften sich vor gerade einmal 407 Zuschauern eine 11:10-Führung, um dann gleich wieder vier Punkte in Folge abzugeben. Doch den Aachenerinnen gelang es, zurück in die Partie zu finden, beim Stand von 22:22 feuerte Weihenmaier einen Hammeraufschlag ab, Svobodnikova und Tatiana Crkonova hoben zum Killblock ab, und Köpenick verschlug einen Angriff, so dass es 2:0 nach Sätzen für Aachen stand.

„Das sah nach einem beruhigenden Vorsprung aus“, meinte Aachens Trainer, „aber den zweiten Satz haben wir glücklich gewonnen. Wir hatten unsere Probleme mit dem Rhythmus, mit der Annahme und auch der Angriffsquote.“ Diese Probleme summierten sich, so dass die „Ladies“ in den folgenden zwei Sätzen ziemlich unter die Räder kamen und den Ausgleich nach Sätzen hinnehmen mussten.

Weihenmaier auf Diagonal

Es kam zum zweiten Tiebreak in Folge, und Rojko stellte um: Laura Weihenmaier spielte als Diagonalangreiferin, Miroslava Kuciakova füllte die Position der Außenangreiferin aus – und der Plan ging auf. Die „Ladies“ erarbeiteten sich einen klaren Vorsprung zum 14:11, gaben noch zwei Punkte ab – und ein Killblock brachte die Entscheidung. „Nach den Anstrengungen der letzten Wochen haben die Spielerinnen jetzt erst einmal zwei Tage frei“, zog Rojko einen Strich. „Wir brauchen unsere Kraft für die Partie gegen Schwerin, das ist wichtiger als viele Trainingseinheiten.“

Aachen: Grozer, Kosova (Langgemach), Bongaerts (Baradel), Weihenmaier (Kuciakova), Svobodnikova, Crkonova

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