„Ladies in Black“: Bisher nur ein Sieg aus 14 Partien

Von: rom
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Konzentriert: Karolina Bednarova ist am Ball, Tatiana Crkonova (links) und Marija Pucarevic beobacten die Szene gespannt. Foto: W. Birkenstock

Aachen. Folgt am Samstag Teil 2 des Plans, aus drei Partien in Folge neun Punkte zu holen? Zumindest statistisch gesehen ist für die „Ladies in Black“ Aachen, die sich Freitagmittag auf die knapp 500 Kilometer lange Reise Richtung Thüringen gemacht haben, in Suhl allerdings wenig zu holen.

Für beide Mannschaften hat der Ausgang der Begegnung in der Volleyball-Bundesliga jedenfalls vorentscheidende Bedeutung. „Natürlich ist uns bewusst, dass wir die drei Spiele gegen Köpenick, Suhl und Hamburg unbedingt gewinnen müssen im Hinblick auf die Play-off-Plätze“, gibt Kapitänin Karolina Bednarova vor, die als Einzige das Gefühl kennt, gegen Suhl schon einmal gewonnen zu haben: Von den insgesamt 14 Partien, die seit dem Aufstieg der „Ladies“ in die Bundesliga ausgetragen wurden, entschieden die Suhlerinnen 13 für sich. Nur im März 2013 konnten sich die Aachenerinnen im Tiebreak durchsetzen.

„Suhl ist eine sehr aufschlagstarke Mannschaft, wenn es bei denen läuft, können sie jede Mannschaft unter Druck setzen“, glaubt die 28-Jährige an eine Partie, die vor allem durch die Services und die Qualität der Annahme bestimmt werden wird. Dass die Ex-Aachenerin Anika Brinkmann, mit 22 Punkten im Hinspiel stärkste Angreiferin der Volleystars, mit einem Bruch des Fußwurzelknochens verletzt ausfällt, sieht die Kapitänin nicht als entscheidende Schwächung. „Suhl hat mit Nikolina Jelic guten Ersatz gefunden. Nur weil Anika nicht mitspielt, ist die Mannschaft nicht automatisch geschwächt.“

Auf Aachener Seite ist man auf einen Gegner eingestellt, der alles aufbieten wird, um als Sieger vom Platz zu gehen: Momentan rangieren die Thüringer auf dem vorletzten Tabellenplatz und haben vier Punkte Rückstand auf den rettenden Platz 10, auf dem Köpenick rangiert, das eine Partie weniger ausgetragen hat. „Wir müssen unbedingt Punkte holen. Mit den phasenweise guten Leistungen gegen Münster und in Wiesbaden ist das auch wieder möglich“, glaubt Suhls Trainer Sebastian Leipold noch an die Chance für sein Team. Zehn Spiele – zehn Niederlagen: Das 3:2 im Hinspiel in Aachen war die letzte gewonnene Partie der Thüringerinnen, in deren Reihen mit der US-Amerikanerin Christina Speer eine weitere Ex-Aachenerin steht.

Leipolds Gegenüber Marek Rojko möchte allerdings auch zu gerne das Gefühl kennenlernen, gegen Suhl einmal als Sieger vom Platz zu gehen – und nach der insgesamt achten Partie im Januar wieder auf einen direkten Play-off-Platz zu springen.

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