Ladies: Gegen Suhl soll der Heimfluch beendet werden

Von: Roman Sobierajski
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„Ladies in Black“ Symbol Ladies Ladys Volleyball PTSV Foto: Andreas Steindl
Können die „Ladies in Black“ wieder jubeln? Gegen Suhl sollen vor eigenem Publikum drei Punkte eingefahren werden. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Diese Begegnung ist eines dieser Aufeinandertreffen, bei dem im Vorfeld gerne das Wort vom „Pflichtsieg“ bemüht wird: Zwar gingen die „Ladies in Black“ Aachen in den letzten sieben Spielen der Volleyball-Bundesliga nicht mehr als Sieger vom Platz und rutschten von Rang zwei, der besten Platzierung im bisherigen Saisonverlauf, bis auf den zehnten Platz ab.

Doch ist die Mannschaft von Aachens Trainer Manuel Hartmann immer noch um zehn Punkte besser als die VolleyStars Thüringen, die weit abgeschlagen auf dem vorletzten Platz rangieren und nur das Nachwuchsteam des Berliner Olympiastützpunktes hinter sich lassen konnten.

„Ich sehe uns sportlich klar überlegen, selbst wenn nicht alles perfekt bei uns laufen sollte“, sagt Aachens Trainer Manuel Hartmann folgerichtig, der nach seiner missglückten Heimpremiere gegen Potsdam am Samstag (19 Uhr) mit den „Ladies“ die ersten Heimpunkte des neuen Jahres einfahren will. Die Ausgangslage könnte eigentlich besser nicht sein: Die Mannschaft hatte eine Woche Zeit zur Vorbereitung, der Trainer muss bis auf kleinere Blessuren, die der Profisport mit sich bringt, keine verletzungsbedingten Ausfälle beklagen, und aus der Partie in Vilsbiburg brachte die Mannschaft als Tiebreak-Verlierer zumindest einen Punkt mit.

Kleiner Schönheitsfehler: Seit dem Aufstieg der Aachenerinnen in das Oberhaus in der Saison 2008/09 ging immer nur eine Mannschaft als Sieger vom Platz – und die hieß wahlweise VolleyStars Thüringen oder VfB Suhl, aber kein einziges Mal „Ladies in Black“.

So dürfte die Unterstützung durch das Publikum für die Spielerinnen doppelt wichtig werden, eine Übung, die allerdings beim letzten Heimspiel gegen Potsdam gründlich daneben gegangen ist – und vom Publikum waren Pfiffe und Buh-Rufe zu hören. „Wir hoffen natürlich, dass wir gegen Suhl die lange Serie siegloser Spiele brechen können und dass auch das Publikum wieder hinter uns steht und uns anfeuert“, hofft auch Außenangreiferin Dora Grozer auf die dringend notwendige und lautstarke Unterstützung von den Rängen. „Natürlich kriegen wir das auf dem Spielfeld auch mit, wenn so eine Reaktion von den Rängen kommt.“

Seit dem Weggang von Laura Weihenmaier steht die 20-Jährige noch mehr im Fokus und hat an der Seite von Libera Dominika Valachova häufig die Hauptlast in der Annahme zu tragen. „Auf Domi kann man sich voll verlassen“, spricht Dora Grozer „ihrer“ Libera ein Kompliment aus. „Die passt gut auf uns Annahmespielerinnen auf, wenn es die Situation erfordert.“

Dass sich der Erfolg in den letzten Spielen nicht einstellen wollte, weil die „Ladies“ zu viele Angriffsversuche brauchten, um zum Erfolg zu kommen, ist Schwerpunkt in der Trainingsarbeit gewesen. „Wir haben hart daran gearbeitet, das zu ändern“, sagt die Außenangreiferin, „und wir haben die große Chance, gegen Suhl wieder drei Punkte einzufahren.“

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