Aachen - „Ladies“ fahren die volle Ausbeute ein

„Ladies“ fahren die volle Ausbeute ein

Von: Roman Sobierajski
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Perfektes Zusammenspiel: Aachens Zuspielerin Britt Bongaerts stellt für Jule Langgemach zum Schnellangriff. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Sechs Punkte waren „der Wunsch und der Plan“ von Aachens Trainer Manuel Hartmann – und der Wunsch ist nach dem Doppelspieltag seiner „Ladies in Black“ Aachen in der Volleyball-Bundesliga auch in Erfüllung gegangen.

Dem 3:1 (25:14, 25:19, 21:25, 25:22)-Erfolg über den Köpenicker SC am Samstag, einem von zwei Konkurrenten um den Platz über dem Strich, ließen die „Ladies“ am Sonntag einen Dreisatz-Sieg (25:23, 25:19, 25:10) gegen das sieglose Tabellenschlusslicht VCO Berlin folgen.

Aachens Coach schenkte erneut Mittelblockerin Juliane Langgemach das Vertrauen für die Startformation – und wurde belohnt. „Jule war stark im Angriff und im Block“, lobte Hartmann die 21-Jährige, die zur wertvollsten Spielerin gewählt wurde. Doch tatsächlich zeigte das komplette Team über weite Strecken der Partie eine gute und konzentrierte Leistung, die stabile Annahme eröffnete viele Möglichkeiten im Zuspiel, die auch von den Angreiferinnen genutzt wurden. „Das waren drei ganz wichtige Punkte für uns“, meinte Langgemach nach der Partie. „Ich habe Geduld gehabt und die Chance bekommen, durchzuspielen, und konnte endlich zeigen, was ich kann.“

Die Begegnung hatte allerdings den Schönheitsfehler, dass die Köpenickerinnen besser aus der Zehn-Minuten-Pause kamen als die Gastgeberinnen und im dritten Satz auf 1:2 verkürzen konnten. „Den Durchgang haben wir eindeutig im Angriff verloren“, analysierte Aachens Coach die Statistik. Dass seine Mannschaft nach dem Ausrutscher wieder zurück zur überzeugenden Form der ersten beiden Sätze fand, machte Hartmann zwar „sehr, sehr zufrieden“, der abgegebene Satz hat dennoch Folgen: Trotz der sechs gewonnenen Punkte rangieren die „Ladies“ weiterhin auf dem zehnten Tabellenplatz, jetzt punktgleich mit Köpenick und Hamburg, aber eben um einen Satz schlechter.

Schwer ins Spiel gefunden

Dass der gesamte Fokus der Aachenerinnen auf der Samstagspartie gelegen hatte, war dann in der Begegnung gegen den VC Olympia, das Junioren-Nationalteam, deutlich zu spüren: Die „Ladies“ fanden nur ganz schwer in die Begegnung, und wer sich von den 812 Zuschauern wunderte, dass die jungen Spielerinnen im ersten Satz zur ersten technischen Auszeit vorne lagen, dürfte noch mehr erstaunt gewesen sein, dass sie auch zur zweiten mit 16:14 führten. Knapp entschieden die „Ladies“ diesen Durchgang trotzdem für sich, „und dann hat man doch gesehen, dass hier ein Profiteam gegen Junioren antritt“, befand VCO-Trainer Jan Lindenmair, nachdem die Aachenerinnen in der Folgezeit aufdrehten.

Aachen: Langgemach, Bongaerts (Baradel), Grozer, Svobodnikova, Crkonova, Kuciakova, Valachova

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