„Ladies“ erklimmen die Tabellenspitze

Von: rom
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Aachener Jubel in der Suhler Wolfsgrube: Die „Ladies in Black“ feiern den vierten Sieg im vierten Spiel. Foto: sport/König

Aachen. Und dann war es ein schöner Angriff von Ivona Svobodnikova, die von Zuspielerin Britt Bongaerts in Szene gesetzt wurde, der die „Ladies in Black“ jubeln ließ. Zum vierten Mal im vierten Spiel gingen die Aachenerinnen als Siegerinnen vom Feld, und da zugleich der SC Schwerin beim Aufsteiger Straubing Federn ließ, gelang den „Ladies“ der Sprung an die Tabellenspitze.

Die Volleystars Thüringen waren beim 3:1 (25:18, 18:25, 25:16, 25:13)-Erfolg der Mannschaft von Aachens Trainer Marek Rojko auch nur einen Satz lang ein Gegner auf Augenhöhe, zu überlegen und spielfreudig präsentierten sich die „Ladies“ bei ihrem dritten Auswärtsspiel in der vierten Partie.

Geringere Fehlerquote

Dabei waren beide Mannschaften vor 850 Zuschauern bis zur zweiten technischen Auszeit gleichauf, bevor die Gäste einen Zwischenspurt hinlegten und zunächst auf 20:16 davon zogen. Die Suhlerinnen kamen zwar noch einmal bis auf einen Punkt an die Aachenerinnen heran, aber es folgte ein Servicefehler auf Suhler Seite, der Aachener Block packte zweimal beherzt zu, und die „Ladies“ hatten den ersten Durchgang zu ihren Gunsten entschieden.

Der zweite Satz schien über weite Strecken eine Kopie des ersten zu werden: Die „Ladies“ legten ein 3:0 vor, Suhl konterte und eroberte beim Stand von 6:5 erstmals die Führung, die dann bis zur zweiten technischen Auszeit ständig wechselte. Doch dann gelang es den Hausherinnen, zumindest zeitweise ihre hohe Fehlerquote bei den Aufschlägen zu minimieren. Auf der Gegenseite landeten dafür einige Blocks und Angriffsschläge im Aus, was im Zusammenspiel zum Satzausgleich führte.

Hohe Angriffsqualität

Doch die „Ladies“ zeigten keine Nervosität, und Britt Bongaerts, als wertvollste Spielerin ausgezeichnet, choreografierte den variantenreichen Aachener Angriff, setzte die Außenspielerinnen Dora Grozer und Kapitänin Laura Weihenmaier in Szene oder band die Blockerinnen mit Schnellangriffen ein. Eine Aufschlagserie von Tatiana Crkonova sorgte dafür, dass sich die „Ladies“ absetzten und mit 2:1 in Führung gingen.

Der vierte Satz war weitgehend Formsache: Suhl leistete sich wieder mehrere Servicefehler, zwei starke Aufschläge von Weihenmaier und ein Zwischenspurt von Svobodnikova sorgten für einen beruhigenden 16:9-Vorsprung. Nach dem 18:12 gelang den Suhlerinnen nur noch genau ein Punkt – durch einen Aufschlagfehler der „Ladies“.

Aachen: Svobodnikova (Langgemach), Scheuschner (Baradel), Grozer (Kuciakova), Kosova, Bongaerts (Crkonova), Weihenmaier, Valachova

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