„Ladies“ bauen auf die eigene Heimstärke

Von: Roman Sobierajski
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Aachen. Eine Medaille ist den „Ladies in Black“ Aachen bereits vor dem zweiten Meisterschafts-Halbfinale am Samstag (19 Uhr) in der Volleyball-Bundesliga gegen den Dresdner SC sicher. Das Team von Trainer Marek Rojko dürfte alles daran setzen, in der Serie „best of three“ auszugleichen, um dann im möglichen Entscheidungsspiel in Dresden am Mittwoch die Frage zu klären, ob es bei Bronze bleibt, oder ob sogar Silber oder Gold drin ist.

„Wichtig ist, dass wir gleich drei oder vier gute Angreiferinnen in der Partie haben“, verrät Aachens Coach das Erfolgsrezept. „Nur mit zweien ist Dresden nicht zu schlagen.“ Tatsächlich haben im ersten Aufeinandertreffen in den Play-offs die Aachener Defensive und das Zuspiel gut funktioniert, neuralgischer Punkt waren die Angriffe nach eigener Annahme, die nicht konsequent genug mit einem Punktgewinn abgeschlossen werden konnten.

Ein weiterer wichtiger Faktor, der den erhofften Aachener Sieg bringen soll, konnte in der Vorbereitungswoche allerdings nicht trainiert werden: „Wir setzen natürlich auf die Unterstützung unseres Publikums, das mit seinem Enthusiasmus unseren Spielerinnen Mut und Zuversicht geben kann und ihnen schnell aus möglichen Schwächeperioden heraushelfen kann“, baut der 36-Jährige auch auf den „siebten Mann“ auf der Tribüne. Bereits am Mittwoch waren sämtliche 1327 Tickets für die Partie an der Neuköllner Straße verkauft, so dass am heutigen Abend die Kassen geschlossen bleiben.

Die Zuversicht darf allerdings nicht nur von den Rängen ausgehen, sie muss auch von der Startformation, den Spielerinnen auf der Bank und dem kompletten Betreuerstab vorgelebt werden, um gegen das personell herausragend besetzte Team von der Elbe eine Chance zu haben. „Jede einzelne Spielerin muss auch den Glauben haben, dass wir gewinnen können“, sieht Marek Rojko auch wichtige Erfolgsfaktoren jenseits des Volleyball-Lehrbuchs. „Sollten auch nur eine oder zwei Spielerinnen mental schon mit der Saison abgeschlossen haben, dann erreichen wir gegen einen Gegner wie Dresden nicht den Punkt, an dem die gesamte Mannschaft über sich hinauswachsen kann“, fordert der Slowake kurz vor dem Zielstrich einer langen Saison beim „nächsten letzten Spiel“ noch einmal eine kompakte Leistung ein.

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