Köpenick auch in den Pre-Play-offs Gegner der „Ladies“?

Von: Roman Sobierajski
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Letzte Anweisung für die Abwehr: Trainerin Saskia van Hintum (von links), Libera Kirsten Knip und Co-Trainer Erik Reitsma. Foto: W. Birkenstock

Aachen. Ein packendes Duell über fünf Sätze lieferten sich der Köpenicker SC und die „Ladies in Black“ Aachen im Hinspiel Ende November. Auch das zweite Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften der Volleyball-Bundesliga am Samstag (19 Uhr) in der Halle an der Neuköllner Straße dürfte durchaus eng werden und richtungsweisenden Charakter haben.

Denn die Chancen stehen nicht schlecht, dass die beiden Teams nach Beendigung der Hauptrunde zumindest noch zwei Mal aufeinandertreffen: Der Tabellenachte (aktuell die „Ladies“) und der -neunte (zurzeit Köpenick) spielen auch in den Pre-Play-offs gegeneinander um den Einzug in die finale Meisterschaftsrunde der besten acht Mannschaften.

Die theoretischen Grundlagen sind zumindest bei den Vereinsverantwortlichen dafür gelegt. „Wir mussten an die Volleyball-Bundesliga alle möglichen Spieltermine melden“, sagt PTSV-Geschäftsführer Bastian Heckert. „Nach dem aktuellen Stand findet das erste Pre-Play-off-Spiel bereits am 8. März statt. Sollten wir nach Ende der Hauptrunde weiter auf dem achten Tabellenplatz stehen, hätten wir Heimspielrecht in der Halle an der Neuköllner Straße.“ Das Rückspiel würde am 11. März stattfinden, das eventuell notwendige dritte Entscheidungsspiel dann am Mittwoch darauf.

Spätestens danach wäre aber Schluss mit der Neuköllner Straße als Austragungsort: Sollten die „Ladies“ tatsächlich die Play-offs erreichen, müssten sich die Verantwortlichen des PTSV in Düren oder anderswo nach einer geeigneten Ersatzhalle umschauen, da der „Hexenkessel“ wegen der niedrigen Deckenhöhe als Spielstätte für die Play-off-Runde nicht mehr zugelassen ist.

So kommt der Begegnung am Samstag gleich doppelte Bedeutung zu: Zum einen Rehabilitierung für den Auftritt in Vilsbiburg, zum anderen sind die drei Punkte Gold wert, wenn es darum geht, wer in den Pre-Play-offs zuerst Heimspielrecht bekommt.

Das Hinspiel, das der Köpenicker SC am Ende mit 15:12 im Tiebreak für sich entschieden hat, dürfte allerdings kaum als Blaupause für das zweite Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften taugen. Nika Daalderop, zu Saisonbeginn mit gerade einmal 17 Jahren das „begehrteste Ziel“ für gegnerische Aufschläge, ist mit 439 Annahmen nach der Potsdamerin Roslandy Acosta Alvarado (496) zwar immer noch die am zweithäufigsten gesuchte Annahmespielerin der Liga, hat mittlerweile aber deutlich mehr Routine auf dieser Position entwickelt.

Mehr Stabilität hat auch die US-Amerikanerin McKenzie Adams, die im Hinspiel noch frisch in der Aachener Mannschaft war, in die Annahme gebracht. Da zudem Femke Stoltenborg auf der Zuspielposition das Angriffsspiel der „Ladies“ variabler und schärfer gemacht hat, haben sich die Gewichte in der Zwischenzeit deutlich hin zu den Aachenerinnen entschieden. Lange Aufschlagserien, die im Hinspiel letztendlich die Entscheidung zugunsten von Köpenick brachten, dürften beim zweiten Mal nicht mehr den Ausschlag geben.

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