„Kein einfaches Spiel“ für die „Ladies“ beim Neuling

Von: rom
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Beim Zuspiel: Femke Stoltenborg und ihre „Ladies in Black“ haben Erfurt am Ende im Griff und gewinnen ohne Satzverlust. Foto: imago/foto2press

Aachen. „Am Ende des dritten Satzes habe ich noch einmal kurz kalte Füße bekommen, aber eigentlich hatte ich nie das Gefühl, dass wir diese Begegnung hier verlieren können“, bewertete Aachens Trainerin Saskia van Hintum den Auftritt ihrer „Ladies in Black“ Aachen bei Aufsteiger Schwarz-Weiß Erfurt.

Glatt in drei Sätzen (25:20, 25:19, 25:23) hatten sich die „Ladies“ vor 476 Zuschauern durchgesetzt.

Dabei mussten die Aachenerinnen gleich zwei Handicaps verkraften: Außenangreiferin Nika Daalderop hatte wegen ihrer Berufung in die niederländische Junioren-Nationalmannschaft zwei Spiele verpasst, und Libera Kirsten Knip war grippekrank in Aachen geblieben. Für sie sprang Nicole Oude Luttikhuis ein, die noch am Tag der Abreise ihre letzten Abiturprüfungen geschrieben hatte.

Allerdings machten die „Ladies“ zum Auftakt nicht den Eindruck, davon sonderlich beeindruckt zu sein, auch wenn van Hintum vor dem Gegner warnte. „Das war kein einfaches Spiel heute gegen eine Mannschaft, die unten drinsteht.“ Doch die Aachenerinnen setzten sich über 8:4 und 22:18 ab, und Anna Kalinovskaya, nach der Partie als MVP ausgezeichnet, verwandelte den ersten Matchball im fünften Angriffsversuch.

Im zweiten Durchgang lagen die Gäste dann zunächst 2:8 zurück, zeigten jedoch ihre kämpferischen Qualitäten. Die „Ladies“ glichen zum 14:14 aus, zogen zum 16:15 vorbei, und Zuspielerin Femke Stoltenborg sorgte mit einem „halben Ass“ für die beruhigende 2:0-Satzführung.

Beim Stand von 21:17 für Aachen im letzten Satz schien die Partie schon zugunsten von Aachen entschieden, doch die Erfurterinnen kämpften sich noch einmal bis auf 22:23 heran.

„Und dann muss nur ein einziger Ball blöd herunterfallen, und alles ist wieder offen“, befürchtete van Hintum kurz. Doch ein entschlossener Schlag von Diagonalangreiferin Ioana Baciu und ein Erfurter Angriffsfehler sorgten für die endgültige Entscheidung. „Gut, dass wir zwischendurch den Kopf nicht verloren und unser Spiel durchgezogen haben“, war Aachens Trainerin nach dem glatten Sieg zufrieden.

Aachen: Stoltenborg, Adams, Stoeten, Baciu, Daalderop, Kalinovskaya, Oude Luttikhuis

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