James Bond ist Sven Antons Vorbild

Von: Franz Sistemich
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Den ersten Kräftevergleich dieser Saison entschieden Nikolai Kracht und Evivo Düren für sich. Gastgeber Bühl soll auch am Samstag verlieren. Foto: sis

Düren. Lange Busfahrten zu Auswärtsspielen können eine eintönige Angelegenheit sein. Aber es gibt zum Beispiel Videos, die die Zeit verkürzen helfen. Auf der Fahrt zum Meisterschaftsspiel am Samstag beim TV Bühl schauten sich die Volleyballer von Evivo Düren spektakuläre Abenteuer von James Bond an.

„Wir wollen es schließlich wie er machen: Am Ende gewinnen wir clever”, sagte Trainer Sven Anton schmunzelnd.

Nun ist die Bilanz gegen den TV Bühl eine makellose: Drei Spiele bestritten die Rheinländer und die Baden-Württemberger gegeneinander. Die drei Partien gewann Düren 3:0. Die sportliche Auseinandersetzung Nummer 4 ist ein Muss-Spiel: Evivo muss auch diesen Kräftevergleich gegen die Mannschaft mit den früheren Dürener Aktiven Heriberto Quero und Vladimir Rakic gewinnen.

Einerseits soll der Abstand zu den folgenden Team größer werden, andererseits will Düren seine Chance auf den vierten Platz wahren. Die Bedeutung der Partie unterstreicht Anton deshalb mit dem Satz: „Selbst wenn wir gegen den SCC gewonnen hätten, dürften wir uns gegen Bühl keinesfalls eine Niederlage erlauben.”

Dass seine Schützlinge die Partie am Mittwoch an die Bundeshauptstädter abtreten mussten, lässt sich auch mit Zahlen begründen: Düren gelangen zwar 21 Blockpunkte, aber nur eine zwei Aufschlag-Asse. „Und uns unterliefen 14 Aufschlagfehler”, bilanzierte der Trainer. Mit anderen Worten: Wenn Evivo in der engen und niedrigen Sporthalle am Samstag seine starke Block- und Abwehrleistung aus dem SCC-Spiel wiederholen kann und wenn Schwächen wie im Angriff und Aufschlag abgestellt werden können, dann kann Düren in James-Bond-Manier gewinnen.

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