Düren - In Düren zählt Matthias Böhme mit 24 Jahren zu den Alten

In Düren zählt Matthias Böhme mit 24 Jahren zu den Alten

Von: Guido Jansen
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Hat Düren in der Vergangenhei
Hat Düren in der Vergangenheit viele schmerzhafte Niederlagen beigebracht: Matthias Böhme. Jetzt schmettert er für Evivo. Foto: Guido Jansen

Düren. „Ich bin Matthias Böhme. Und ich mache hier mein Ding.” Viel nachdenken will Matthias Böhme nicht, wenn es um das Thema Fußstapfen geht. Dass er beim Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren in große tritt, dessen ist sich der Neue bewusst.

Der 24-Jährige ist der Nachfolger von Christian Dünnes auf der Position des Hauptangreifers. Im Angriff war Düren oft gleich Dünnes - einige Gegner tauften das Team deswegen in Evivo Dünnes um. „Wir sind im Angriff viel ausgeglichener besetzt als das Dürener Team der vergangenen Saison”, erklärt Böhme, dass er als Hauptangreifer nicht so viel Last tragen soll wie Dünnes zuletzt.

Verantwortung übernehmen will und muss der Mann aus Berlin trotzdem. Das bringt seine Position mit sich. Der 2,04 Meter große Spieler schmettert von der Diagonalen aus. Damit ist er der Hauptangreifer; der Mann, der gefragt ist, wenn es um schwere Bälle geht. „Ich bilde mir ein, dass ich bei KW auch schon eine solche Rolle hatte und meine Aufgabe gut gelöst habe”, so Böhme.

Und zwar so gut, dass Evivo den Angreifer von Anfang an ganz oben auf der Liste der Dünnes-Nachfolger hatte. Auch, weil sich Böhme nachhaltig ins Dürener Gedächtnis gespielt hat. Seine bisherige Mannschaft, die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee, war in den vergangenen drei Spielzeiten der patentierte Evivo-Schreck.

Die jüngsten sechs Aufeinandertreffen während der regulären Saison hat Düren verloren. Der Hauptschuldige: Matthias Böhme. Seit Jahren taucht er in der Liste der besten Angreifer der Liga vorne auf. Und das, obwohl der 24-Jährige sein Potenzial bisher noch nicht ausgereizt hat. Davon ist der neue Evivo-Trainer Söhnke Hinz überzeugt. „Bei Matze können wir noch ein paar Prozent rauskitzeln”, so Hinz.

Knapp zehn Kilo hat Dürens neuer Angreifer seit der vergangenen Saison abgenommen. Zuletzt hatte der bisherige Netzhopper schwere Beine und Arme. „Das Training war schon ziemlich knackig”, sagt der Angreifer. In Düren wird härter trainiert als bei KW. Ebenfalls ungewohnt für Böhme: „Wenn wir im Training Jung gegen Alt spielen, dann bin ich bei Alt. Das ist mir auch noch nicht passiert.”

Dürens Mannschaft ist jung. Aber sie passt laut Böhme gut zusammen. Wie gut sie ist, davon können sich alle Interessierten heute ein Bild machen. Gegen 17.30 oder 18 Uhr beginnt ein öffentliches Testspiel in der Arena Kreis Düren. Gegner ist das belgische Spitzenteam Noliko Maaseik.

Der Eintritt ist frei. Zuschauer und Gegner bekommen dann erstmals ein Bild davon, wie hart der Neue zuschlagen kann. Im Evivo-Training ist häufiger das Kommando volle Deckung zu hören, wenn Böhme schmettert. Der nächste öffentliche Evivo-Auftritt: Sonntag (14 Uhr) beim Beachvolleyball-Turnier vor dem Rathaus. Die Hallen-Asse bestreiten dann ein Schau-Training im Sand.
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