Im Rollstuhl verfolgt Mücke Dürens 0:3-Klatsche

Von: sis
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Wegen einem Riss der Achillessehne im linken Fuß, musste Evivo-Trainer Michael Mücke im Rollstuhl zuschauen. Foto: Franz Sistemich

Düren. Irgendwie fühlte sich Michael Mücke, der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren, am Mittwochabend an vergangenen Zeiten erinnert: Denn es gab in der Tat die Zeit, in der die Trainer brav auf einem Stuhl (oder einer Bank) sitzen mussten, während ihre Spieler auf dem Feld die gegnerischen Aufschläge annahmen oder die Bälle wuchtig in die Spielhälfte der Kontrahenten schmetterten.

Beim Moerser SC musste Mücke auf einem besonderen Stuhl Platz nehmen. Der Coach hatte sich bei einem Training mit den Senioren des Dürener TV, dem Heimatverein Evivos, die Achillessehne im linken Fuß gerissen. So fand er sich in einem Rollstuhl wieder. Während der Auszeiten griff der Coach zu seinen Krücken (im Wasserkasten) und humpelte zu den Spielern.

Die 0:3-Klatsche am Niederrhein kommentierte der Übungsleiter gelassen: „Statistisch betrachtet haben wir pro Satz drei Angriffe verhauen, die wir uns zuvor aus der Feldabwehr heraus erarbeitet haben. Wenn wir solche Chancen nicht nutzen, Moers aber konsequent und effizient diese Situationen in Punkte ummünzt, dann dürfen wir uns nicht beklagen.“

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