Düren/Berlin - Im Eiltempo zum Sieg über Olympia Berlin

Im Eiltempo zum Sieg über Olympia Berlin

Von: jan
Letzte Aktualisierung:
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Beindruckte in Berlin erneut mit einer starken Leistung: Evivo-Mittelblocker Jaromir Zachrich. Foto: Guido Jansen

Düren/Berlin. So schnell war Düren in dieser Saison noch nie! Genau eine Stunde hat es gedauert, bis der vierte Sieg in Folge in der Volleyball-Bundesliga feststand. Das 3:0 über den VC Olympia Berlin war das erwartete Resultat.

Aus Dürener Sicht ungewöhnlich: Die Mannschaft hat das Spiel von Anfang bis Ende durchgezogen. 25:13, 25:20, 25:13 lauteten die Satzergebnisse gegen die Mannschaft, unter deren Dach der deutsche Verband die Junioren-Nationalmannschaft zusammen zieht. Bisher war Evivo bekannt als Mannschaft, die die Konzentration verliert, sobald sie ein Spiel scheinbar im Griff hat.

Die bisher so schwierige Saison hat offenbar auch positive Auswirkungen. Düren spielt intensiver. Und der Trend setzt sich fort, dass Evivo kaum noch dumme Eigenfehler produziert. „Im ersten Satz haben wir keinen einzigen Fehler gemacht, danach kaum welche”, bilanziert Trainer Sven Anton. „Damit bin ich sehr zufrieden.”

Beim 3:2-Krimi-Sieg gegen den CV Mitteldeutschland am vergangenen Wochenende hat Evivos Block- und Feldabwehr am Ende den Unterschied ausgemacht. Diesmal war sie es das gesamte Spiel über. Erneut sehr stark: Mittelblocker Jaromir Zachrich. Neun Block-Punkte in drei Sätzen sind ungewöhnlich viel, auch wenn auf der anderen Seite die unerfahrenste Mannschaft der Liga stand, die zudem mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hat. „Für uns war das eine ganz bittere Lehrstunde”, sagt VCO- und Junioren-Bundestrainer Söhnke Hinz.

Evivo habe ständig dafür gesorgt, dass seine Mannschaft frustriert gewesen sei. Im Gegensatz zur Hinrunde sei Düren aus Hinz Sicht wesentlich besser aufgetreten. „Sie wirken jetzt sehr stabil. Und die Block- und Feldabwehr ist wirklich sehr gut.” Der australische Zuspieler Matthew Young hat erstmals von Anfang bis Ende durchgespielt, um Spielpraxis zu sammeln. Dies gilt auch für Fabian Kohl. Der Abwehrchef , Ende Dezember noch am Knie operiert, hat erstmals wieder auf dem Feld gestanden, auch wenn er später von Christoph Eichbaum vertreten wurde.

Ein erstes Ziel hat die Evivo-Mannschaft schon erreicht. Sven Anton wollte einen besseren Start in die Rückrunde erwischen als in die Hinrunde. Statt einer knappen Niederlage gegen Mitteldeutschland und einen wenig überzeugenden Sieg über den VCO hat Düren einen knappen Sieg über Mitteldeutschland und eine souveräne Vorstellung gegen den VCO gezeigt. Das nächste Ziel ist schon formuliert: Besser zu sein als beim Hinspiel in Unterhaching. Da war Düren 0:3 abgefertigt worden. Jetzt kommen die Bayern am Samstag zum Rückspiel in die Arena Kreis Düren.
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