Hübner und Dünnes sind keine Problemfälle

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
sport-antonbild
Mit acht Spielern begannen Co-Trainer Björn-Arne Alber und Coach Sven Anton die lange Vorbereitung auf die kommende Bundesligasaison. Foto: Sistemich

Düren. Es waren am Dienstag in der Arena Kreis Düren anwesend: Coach Sven Anton und sein Co-Trainer Björn-Arne Alber, die alten Spieler Felix Isaak, Fabian Kohl, Nicolai Kracht und Michael Olieman sowie die neuen Aktiven Christoph Eichbaum, Merten Krüger, Petko Tunchev und Jaromir Zachrich.

Es fehlten drei Volleyballer von Evivo Düren: Ilja Wiederschein, der Routinier auf der Position des Zuspielers, arbeitete. Neuzugang Stefan Hübner und Christian Dünnes weilen bei der Nationalmannschaft. Die Mannen von Bundestrainer Raul Lozano bereiten sich auf die Weltmeisterschaft vor. Sollten Hübner und Dünnes den Bundestrainer überzeugen, werden der Mittelblocker und der Universalspieler praktisch erst zwei Wochen vor Saisonbeginn zum dreifachen deutschen Vizemeister stoßen.

Mit anderen Worten: Der größte Teil der Vorbereitung auf die Spielzeit 2010/2011, die am Montag begann, findet ohne den Weltklasse-Mittelblocker und ohne den überragenden Diagonal- und (später) Außenangreifer der vergangenen Saison statt. Die zwei Wochen vor dem Auftakt in Dürrenberg/Spergau müssen reichen.

Ein Problem sieht der Coach im Fehlen der beiden Schützlinge nicht: „Die sind erfahren genug, die werden schnell eine Bindung zur Mannschaft haben.” Außerdem bestreiten die Dürener in dieser Zeit ein hochkarätig besetztes Turnier in Polen, stehen vor der ersten Partie im Osten der Republik und in der zweiten Begegnung gegen den VCO Berlin eher leichtere Aufgaben an.

Die Zielsetzung für die Saison ist klar: „Wir wollen in das Halbfinale der Deutschen Meisterschaft, wir wollen soweit wie möglich im Pokal kommen”, beschreibt Anton die kommenden Herausforderungen des neu formierten Teams. „Es hat natürlich seinen speziellen Reiz, mit so vielen Zugängen arbeiten zu dürfen”, schmunzelt Anton.

Ein Problem sieht er darin nicht: Die Korsettstangen Libero Fabian Kohl, Ilja Wiederschein und Christian Dünnes sind geblieben, Michael Olieman dürfte nach der intensiven Aufbauarbeit im Sommer seinem wahren Leistungspotenzial immer näher kommen, die Neuzugänge sprechen alle die deutsche Sprache, sind zum größten erfahrene Volleyballer, kennen sich alle überwiegend und „alle unsere Spieler sind charakterlich einwandfreie Menschen”, listet Anton die Gründe auf, die seinen Optimismus für eine erfolgreiche Saison in einer Liga rechtfertigen sollen, die sehr ausgeglichen zu sein scheint: „Nur Wuppertal und Rottenburg haben sich nicht verstärkt”, schätzt Anton die Situation ein. Gesetzt sind für ihn der VfB Friedrichshafen und Generali Haching: „Deshalb ist das Halbfinale auch ein realistisches Ziel.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert