Hippe schlägt die „Ladies“: Kein Satzgewinn gegen Potsdam

Von: rom
Letzte Aktualisierung:
11900218.jpg
Nicht auszuschalten: Die Aachenerinnen mit Simona Kosova (vorne links) und Dora Grozer (rechts) fanden keine Mittel gegen Potsdams Außenangreiferin Saskia Hippe (Nummer 13). Foto: Nicol Marschall

Aachen. „Potsdam hat das Spiel nicht gewonnen, wir haben die Begegnung verloren“, fasste Manuel Hartmann, Trainer des Volleyball-Bundesligisten „Ladies in Black“ den ersten Auftritt seiner Mannschaft in den Pre-Play-offs bei den Brandenburgerinnen zusammen.

Mit 3:0 (25:23, 25:22, 26:24) setzte sich der Tabellensiebte der Hauptrunde gegen den -zehnten durch und verschaffte sich dadurch im Rennen aus zwei Siegen aus maximal drei Begegnungen einen ersten Vorteil. Bereits am Sonntag (16 Uhr) erwarten die Aachenerinnen den SCP zum Rückspiel in der Hoffnung, eine mögliche dritte Partie zu erzwingen.

Obwohl alle drei Sätze nur knapp an die Potsdamerinnen gingen, war Aachens Coach vom Auftritt seiner Mannschaft alles andere als begeistert: „Wir hatten ein ganz klares Ziel, wie und wo wir gegen die Potsdamer Angriffe stehen und haben es nicht umgesetzt. Damit können wir auf keinen Fall zufrieden sein“, kündigte der 29-Jährige eine intensive Nachbesprechung der 86 Spielminuten an.

Tatsächlich sind die Angriffsqualitäten von Potsdams Saskia Hippe sicher kein großes Geheimnis in der Liga – doch der Aachener Block fand kein adäquates Mittel gegen die 25-Jährige. Landeten ihre Angriffsschläge nicht direkt im Aachener Feld, war der Aachener Block zwar häufig zur Stelle, wehrte dann aber entweder knapp neben das Spielfeld ab, oder der Ball fiel auf der Aachener Seite auf dem Boden. Die Folge: Hippe sammelte Punkte bei der Hälfte ihrer Angriffe, entschied allein mit ihren Schlägen am Netz einen kompletten Satz allein.

Aachens entscheidende Schwächen waren dagegen erneut die wenig Furcht einflößende Abteilung Attacke – mit jeweils neun Punkten waren Mittelblockerin Simona Kosova und Außenangreiferin Miroslava Kuciakova die erfolgreichsten Aachener Angreiferinnen – und leichtsinnige und vermeidbare Fehler in spielentscheidenden Situationen. Beim Stand von 23:22 für Aachen im ersten Satz scheiterte Dora Grozer zweimal, beim Stand von 23:22 für Potsdam im zweiten Durchgang entschieden eine schlechte Annahme und ein verschlagener Angriff von Jule Langgemach den Satz zugunsten von Potsdam. Und zum Schluss leisteten die „Ladies“ sich im dritten Satz zwei Aufschläge ins Aus, die das 23:22 und das vorentscheidende 24:23 für Potsdam brachten.

Aachen: Kosova, Bongaerts, Grozer, Svobodnikova (Langgemach), Crkonova, Kuciakova , Valachova (Scheuschner)

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert