Gute Fitness zum Auftakt

Von: Guido Jansen
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Kommt aus Wuppertal, spielt jetzt bei Evivo. Foto: Jansen

Düren. . Acht junge Männer schwitzten am Dienstag in der Arena Kreis Düren. Sie haben ein Ziel: Am 23. Oktober, wenn die Volleyball-Bundesliga-Saison für Evivo Düren mit einem Auswärtsspiel beim VC Spergau/Bad Dürrenberg beginnt, wollen sie fit sein.

Es war nicht das gesamte Team. Christian Dünnes und Stefan Hübner bereiten sich derzeit bekanntlich im Kreis der Nationalmannschaft auf die Weltmeisterschaft in Italien vor, Ilja Wiederschein war beruflich verhindert. Und Spieler Nummer zwölf? Der ist noch gar nicht verpflichtet worden.

Es hätte der Pole Kamil Kasperczak sein können, der in dieser Woche getestet werden soll. Aber der hat abgesagt, da er mittlerweile wieder unter Vertrag steht. „Jetzt suchen wir weiter”, sagte Trainer Sven Anton. Eins steht fest: Ein wichtiger Baustein fehlt noch, um den Favoriten aus Friedrichshafen und Unterhachin Paroli bieten zu können.

Der Meister und der Pokalsieger haben in den vergangenen Tagen starke, namhafte und vor allem teure Spieler verpflichtet. „Wir müssen da eine andere Lösung finden”, erklärte Trainer Sven Anton ohne Besorgnis. Schließlich sei die Mannschaft jetzt schon stark. „Ilja Wiederschein, Michael Olieman, Stefan Hübner und Christian Dünnes - so heißen die Eckpfeiler unseres Teams”, zählte Anton Namen auf.

Eins steht fest: So viele international klangvolle Namen hatte Düren noch nie einem Team. „Wir musten was tun. Denn die Liga ist stärker geworden. Und wir wollen mindestens ins Halbfinale.” Dabei soll die gute Fitness helfen, mit der das Team schon jetzt startet. Der Test an der Sporthochschule Köln am Montag hat ergeben, dass sich jeder Spieler athletisch seit Juni verbessert hat.

Besonders wichtig ist das im Fall Michael Olieman, dem Spieler, den Evivo während der vergangenen Saison trotz Verletzungsproblemen verpflichtet hat. „Die Rückenprobleme werden immer weniger”, sagte der Niederländer, der seit seiner Ankunft in Düren ordentlich Kilos abgespeckt hat. „Wenn Michael so weiter macht, dann wird er zu einer echten Waffe”, hofft der Trainer auf den Linkshänder.

Dabei sollen die beiden jüngsten Spieler im Team mit helfen. Petko Tunchev (aus Belgien) und Merten Krüger (Wuppertal) sind 20 und 19 Jahre jung. Beide sind seit ein paar Tagen in Düren. „Ich habe mich hier gut eingelebt”, erzählte Krüger von seinen ersten Eindrücken, die er mit seinen neuen Mitspielern unter anderem auf der Annakirmes sammeln konnte.

Große Probleme, sich im neuen Team zurecht zu finden befürchtet er nicht. Schließlich hat Krüger zur Junioren-Nationalmannschaftszeit mit etlichen Evivo-Akteuren zusammen gespielt. Der Spielmacher will hart an sich arbeiten, um Einsatzzeiten zu bekommen. Ein Ziel hat er sich gesetzt, seit er vor knapp zwei Jahren erstmals als Gast in Düren gespielt hat. „Die Stimmung bei Spielen in Düren ist toll. Da macht es noch mal mehr Spaß, wenn du auf dem Feld stehst.”

Vater als Lehrer

Das weiß Petko Tunchev schon seit vielen Jahren. Seit einem Jahrzehnt genau genommen. Damals war sein Vater Georgi bei Evivo und nahm den Sohn fast immer mit zum Training. Der Senior ist auch der wichtigste Lehrer. „Er kann mir sehr viel beibringen”, berichtete der 20-Jährige.

Tunchev, der vom belgischen Erstliga-Aufsteiger Waremme kommt, ist gespannt, wie er mit den Anforderungen in Düren zurecht kommt. „In Belgien wollte ich immer der beste Spieler der Mannschaft sein. In Düren muss ich erst mal sehen, dass ich in die Startaufstellung komme.
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