Grandios: Pompe & Co. drehen einen 0:2-Rückstand

Von: sis
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Nach der bitteren Niederlage in Frankfurt (Bild) haben die SWD Powervolleys im Euopapokal-Achtelfinale eindrucksvoll in die Erfolgsspur zurück gefunden. Foto: Rudi Bartgens

Düren. Die SWD Powervolleys haben am gestrigen Abend ein verrücktes Volleyballspiel für sich entschieden: Nach 0:2-Satzrückstand besiegten sie im Achtelfinal-Hinspiel des CEV-Pokals den tschechischen Tabellenführer Jihostroj Ceske Budejovice mit 3:2.

Vor rund 800 Zuschauern lauteten die Satzergebnisse: 23:25, 18:25, 25:17, 25:23, 15:8. Dürens Routiner Matthias Pompe erklärte den Umschwung: „Ab dem dritten Satz haben wir die Annahme richtig stabilisieren können. Im Angriff haben wir nicht mehr so viele Fehler gemacht. Und mit den Aufschlägen vermehrt Druck ausgeübt.“

Die Tschechen hatten besser in die Begegnung gefunden. Düren glich aber immer wieder aus. Und als Rudy Verhoeff zum Aufschlag schritt, erspielte sich der Gastgeber eine 19:17-Führung. Die Freude währte nicht lange, auch weil Budweis dank Filip Habres Aufschlagstärke den ersten Satz noch drehte. Der Zuspieler dämpfte mit seinen Aufschlägen auch zu Beginn des zweiten Satzes Dürener Hoffnungen: 6:0 zogen die Gäste davon. Düren fand keine Antwort.

Und dann erwies sich Hallensprecher Helmut Schmitz als Prophet: Vor dem ersten Aufschlag des dritten Satzes kündigte er einen langen Abend, sprich drei Gewinnsätze für die Powervolleys an. Keiner glaubte ihm, Dürens Spieler schienen sich die Worte aber zu Herzen genommen haben: Pompe brachte sein Team 11:9 in Front, Diagonalangreifer Sebastian Gevert vergrößerte den Vorsprung auf 15:10, Youngster Dennis Barthel erhöhte mit vier Punkten in Folge auf 22:14.

Düren gewann den Abschnitt. Der vierte Satz schien klar an die Hausherren zu gehen (20:14), aber dann wurde es eng: Drei Satzbälle vergaben sie, bis das 2:2 gelang. Im Tiebreak stellten Pompe & Co. die Weichen schnell auf Sieg. Und nach Bas van Bemmelns 15:8 feierten Spieler und Fans das 3:2 frenetisch. Das Rückspiel findet in 14 Tagen statt.

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