Genickbruch im vierten Satz

Von: jan
Letzte Aktualisierung:
evivo
Jan Umlauft im Einsatz gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen. Foto: Guido Jansen

Düren. Drei Sätze lang hat Evivo Düren am sechsten Spieltag in der Volleyball-Bundesliga bärenstark gespielt. Zum Sieg hat das bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen trotzdem nicht gereicht. 2:3 (25:20, 23:25, 25:20, 16:5, 8:15) wurde das Spiel verloren.

Den zweiten Durchgang verlor Evivo gegen eines der spielstärksten Teams der Liga knapp. Satz eins und drei hatte Düren mit starken Spiel dominiert und befand sich auf der Siegerstraße.
Im vierten Durchgang konnte Evivo das Niveau nicht halten. Die Netzhoppers stellten auf taktisch gute Flatteraufschläge um.

Die Dürener Annahme wackelte erstmals ernsthaft und geriet nach 8:6-Führung ins Schwimmen. Oberwasser für die Gastgeber, die mit viel Rückenwind schnell über 13:10 auf 17:11 davonziehen konnten. Mit 16:25 war der Satz zu schnell verloren. Der Genickbruch. Die Netzhoppers spielten von nun am im Rausch, auf Dürener Seite klappte nichts mehr.

Wie schwer die dritte Niederlage im sechsten Spiel zu verkraften war, verrieten die tief enttäuschten Minen der Dürener, die sich einem Gegner beugen mussten, der besser eingespielt ist als das neu formierte Dürener Team. Auf der anderen Seite hat Düren gezeigt, wozu die Mannschaft im Stande ist, wenn die Abstimmung besser passt. Fünf Minuten fehlendes Zusammenspiel haben den Brandenburgern gereicht, eine Partie, in der sie im Hintertreffen waren, noch zu drehen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert