Düren/Haching - Generali Haching ist klar besser: Evivo Düren verliert 0:3

Generali Haching ist klar besser: Evivo Düren verliert 0:3

Von: Franz Sistemich
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„Haching war in der Block- un
„Haching war in der Block- und Feldabwehr sehr gut organisiert”, resümierte Evivo Dürens Trainer Michael Mücke nach dem 0:3 gegen das Team aus Süddeutschland. Foto: Fehrmann

Düren/Haching. Im dritten Satz lag für Evivo Düren am Sonntag in der Generali Sportarena der Gewinn eines Abschnittes in der Luft. Zu diesem Zeitpunkt führte der Deutsche Vizemeister Haching gegen die Rheinländer 2:0. 25:22 und 25:16 waren die Sätze an die Hausherren gegangen.

Doch wer unter den 675 Fans nun an einen klaren 3:0-Erfolg der Spieler von Trainer Mihai Paduretu geglaubt hatte und sich in diesem Glauben angesichts der 5:1- und 11:7-Führung der Hachinger auch bestärkt sah, rieb sich plötzlich verwundert die Augen: Dürens neu formiertes Team demonstrierte wieder einmal, dass es mit Leidenschaft seiner Profession nachgeht und nicht aufgibt. Die Mannen um Kapitän Jaromir Zachrich kämpften sich ins Spiel zurück. Plötzlich führten die Hausherren nur noch 14:13, dann stand es 15:14 - für Düren.

Diese Führung brachte Paduretu auf die Palme, sah er sein Team doch von mehreren Schiedsrichterentscheidungen - und unter anderem der zum 15. Dürener Punkt - benachteiligt. Generalis Mittelblocker Matias Raymaekers hatte reklamiert. Er sah deshalb die gelbe Karte, Evivo wurde der Zähler zugesprochen. Wenige Ballwechsel später führte Evivo bei der zweiten Technischen Auszeit 16:15. Doch nun machten die Hausherren wieder Ernst und beendeten das Spiel in eindrucksvoller Manier.

„Man muss neidvoll anerkennen, dass die Hausherren viel besser als wir waren”, bilanzierte Mücke das 75-minütige Geschehen. Von Beginn an hatten die Hachinger ihre Klasse unter Beweis gestellt. „Sie haben vom ersten Ballwechsel an auch mit den Aufschlägen sehr viel Druck ausgeübt und waren in der Block- und Feldabwehr sehr gut organisiert”, fuhr Mücke fort.

Diese Stärke hatte Konsequenzen: Aus der Abwehr heraus verbuchten die Hachinger so manchen Punktgewinn. „Wir hatten es deshalb von Anfang schwer, in die Partie zu kommen”, sagte Mücke weiter. Und wenn die Gäste aus dem Rheinland vor den Toren Münchens einen Abstand auf zwei Punkte verkürzten, zogen die Hausherren wieder an - auch dank zweier überragender Spieler: Diagonalangreifer Christian Dünnes, Ex-Dürener, und Zuspieler Patrick Steuerwald.

Im zweiten Satz versuchte Michael Mücke, mit zwei Veränderungen den Gastgebern mehr Paroli zu bieten. Dürens Coach brachte Merten Krüger für Zuspieler Tomas Kocian, wechselte in der Annahme Tim Elsner für Aljosa Urnaut ein. Des Trainers Gedankengänge waren nicht von Erfolg gekrönt. Folglich setzte er im dritten Satz wieder auf seine Startformation. Und die durfte zumindest wenige Minuten am Satzgewinn schnuppern.
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