Düren - Gelingt Evivo bei Königs Wusterhausen die Wende?

Gelingt Evivo bei Königs Wusterhausen die Wende?

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
Christian Fromm und seine Mits
Christian Fromm und seine Mitspieler von Evivo Düren wollen heute in Brandenburg gegen die Netzhoppers besser Blocken als im Hinspiel. Foto: Guido Jansen

Düren. Wenn die Volleyballer von Evivo Düren die bisher so verkorkste Saison noch retten wollen, dann müssen sie jetzt damit anfangen. Am besten am Mittwoch, wenn die Mannschaft um 19 Uhr auswärts gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee antritt.

„Ab jetzt zählt es”, hatte Trainer Söhnke Hinz nach der 0:3-Niederlage im Heimspiel gegen den Meister VfB Friedrichshafen am Sonntag gesagt. Evivo hat noch einen ganz kleinen Vorteil gegenüber den anderen Mannschaften, die um den Einzug in die Play-offs kämpfen.

Die Volleyballer von der Rur haben die drei Favoriten aus Unterhaching, Friedrichshafen und Berlin in der Rückrunde schon hinter sich. Jetzt kommen bis zum Beginn der Playoffs sechs Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe.

Düren muss gegen sie erfolgreicher spielen als noch in der Hinrunde. Gegen die Netzhoppers, Moers, Bühl und Gotha gab es Niederlagen. Passiert das wieder, dann finden die Play-offs erstmals seit zwölf Jahren ohne Dürener Beteiligung statt. Für Evivo wäre das ein Schlag ins Kontor. Ein Teil der Sponsorengelder ist an das Erreichen der Endrunde geknüpft.

Die Netzhoppers haben sich den Ruf als Düren-Schreck erarbeitet. Seit dreieinhalb Jahren hat Evivo kein Bundesliga-Duell gegen die Brandenburger mehr gewonnen. Lediglich in den Play-offs vor zwei Jahren gelangen zwei Siege. Sonst lautet die Bilanz 0:7.

Ende Oktober triumphierte die Mannschaft von Ex-Evivo-Trainer Mirko Culic erneut in der Arena Kreis Düren. Düren spielte damals schon verkrampft, während der Gegner aus Brandenburg munter auf die Bälle eindrosch. Beim 1:3 jubelte ein Dürener laut: Till Theissen, der junge Blocker aus Kreuzau, stand damals für Königs Wusterhausen auf dem Feld. Auch am Mittwoch dürfte der 20-Jährige wieder mit von der Partie sein.

Positive Nachrichten gibt es in Sachen Personal aus dem Evivo-Lager zu berichten. Trainer Hinz hat drei einsatzfähige Spieler mehr zur Verfügung. Tibor Filo, der Neuzugang aus der Slowakei, ist spielberechtigt. Merten Krüger kann nach seiner Entzündung an der Hand wieder mitwirken. Das gilt mit Abstrichen auch für Joe Deimeke, der nach seiner Fußverletzung zumindest sporadisch eingesetzt werden kann.

Bleibt die spannende Frage, wie Düren mit dem hohen Druck umgeht. In der Hinrunde spielte Düren um das Einhalten des Ziels Platz vier. Das ist mittlerweile weit außer Reichweite. Jetzt geht es um die Mindestziele. Der Druck ist also noch höher. Denn wenn Evivo sowohl am Mittwoch als auch am Samstag zu Hause gegen Moers verliert, rückt selbst das Mindestziel ein Stück weiter in die Ferne.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert