Düren - Für Anton zählt nur der Sieg gegen Queros TV Bühl

Für Anton zählt nur der Sieg gegen Queros TV Bühl

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:

Düren. So mancher Anhänger des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren kam Sonntagnachmittag aus dem Staunen nicht heraus: „Ich war sprachlos”, gestand beispielsweise Geschäftsstellenleiter Josef Kaulen.

Vor dem PC saß der Evivo-Mann und schaute via Internet dem munteren 3:0-Treiben der Dürener Volleyballer in der Max-Schmeling-Halle zu: „Bezeichnet für die Dominanz unserer Spieler war doch, dass Berlins Zuspieler Jaroslav Skach nach seiner zweiten Auswechslung nicht mehr ins Spiel gebracht wurde”, befand Kaulen. Wann war das schon mal passiert in den letzten Jahren, dass der Ex-Dürener das Angriffsspiel des SCC nicht aufziehen konnte.

Stark in der Defensive und im Block präsentierte sich Evivo ferner in der fernen Hauptstadt und auch einsatzmäßig den Berlinern weit überlegen. Der Sieg des Tabellendritten war mehr als verdient.

Und am Mittwoch kommt ein Aufsteiger in die Arena, den die Dürener bereits im Hinspiel 3:0 bezwangen. Für Dürens Coach Sven Anton kein Grund, auch wieder auf ein 3:0 zu setzen: „Wichtig sind mir die zwei Punkte. Der Rest ist mir egal.”

Natürlich weiß Anton, dass seine Jungs haushoher Favorit gegen den Tabellensiebten mit den früheren Dürenern Heriberto Quero und Vladimir Rakic sind. Aber der Coach weiß auch, dass gerade Quero gegen seinen alten Klub heiß sein wird. Demzufolge gilt es, Queros Angriffswucht verpuffen zu lassen. Beispielsweise durch effektive Blockarbeit. Dies gelang in Berlin sehr gut.

Nicht nur an Dürens Feldabwehr bissen sich die Gastgeber die Zähne aus, sondern auch an den hoch gereckten Händen der Rheinländer: Neun Punkte verbuchten die, entschärften aber ferner so manchen anderen Abgriff, so dass entweder Dürens Feldabwehr erfolgreich war oder der SCC neu aufbauen musste. „Das ist auch ein Verdienst von Björn-Arne Alber, der die Gegner immer sehr gut analysiert.”

Berlins Block sprang dagegen öfters orientierungslos am Netz hoch, so dass Evivos Angreifer freie Bahn hatten. Ansonsten gilt aber für das Spiel gegen den Aufsteiger aus Baden-Württemberg: „Wir werden versuchen, unser Spiel und unsere Stärken durchzuziehen.” Damit Bühl nicht zu seinem sechsten Sieg kommt.
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