Evivos Ziele für die neue Saison

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Düren. Volleyball-Bundesligist Evivo Düren formuliert seine Ziele neu. „Vom Ziel Halbfinale sprechen wir nicht mehr”, erklärte der sportliche Leiter Goswin Caro. In der vergangenen Spielzeit hatte Düren dieses Ziel explizit ausgegeben und war mit Platz sieben böse auf die Nase gefallen.

Im kommenden Jahr gehe es darum, die Playoffs zu erreichen. „Und wir wollen unseren Zuschauern wieder Emotion pur bieten”, sagte Hauptsponsor und Gesellschafter Erich Peterhoff.

Peterhoff, Caro und Geschäftsführer Rüdiger Hein gewährten am Freitag Einblicke in die Pläne für die kommende Spielzeit. „Wir haben im Moment nicht viel zu vermelden”, so Hein. „Aber das bedeutet nicht, dass im Moment nicht viel passiert.” Die Trainersuche läuft. Der Kandidatenkreis ist - wie mehrfach berichtet - eingeengt. Die Ex-Düren-Trainer Michael Mücke und Bernd Werscheck sowie die beiden Niederländer Johann Verstappen und Marko Klock kommen in Frage.

Fester Vorsatz

„Jeder hat bei uns einen guten Eindruck hinterlassen”, erklärte Hein. Jetzt gelte es, den Trainer zu finden, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis am besten passe. Die drei Verantwortlichen gehen dabei mit einem festen Vorsatz an die Arbeit. Sowohl für den Trainerposten als auch für einzelne Spielerpositionen gibt es einem festen finanziellen Rahmen. Der ist nicht so groß wie früher. Einerseits soll der angeschlagene Kurs der Konsolidierung eingehalten werden. Deswegen heißt die Maxime: sparen.

Andererseits muss der entlassene Trainer Söhnke Hinz ausbezahlt werden. Über diese Summe als auch über den Etat schweigen sich die Verantwortlichen wie üblich aus. Vorstellbar erscheint, dass der Klub seine Personalkosten für die neue Mannschaft von 500.000 auf 400.000 Euro reduziert. Das ist ein schmerzhafter Einschnitt. Existenzbedrohend ist er nicht. Das zeigt die hohe Zahl an Bewerbern für das Traineramt. „Wir haben einen guten Ruf”, sagte Peterhoff. „Denn in Düren wird das versprochene Geld immer pünktlich gezahlt.”

In Zeiten, in denen viele Vereine wackeln und im Ausland ganze Ligen kollabieren, ist das ein Pfund, mit dem Düren wuchern kann. Das zeige das große Interesse von Spielern an einem Engagement. Eile aufgrund eines zu geringen Angebots gebe es nicht. Im Gegenteil. Von den vier Trainerkandidaten „ist keiner aus dem Fenster gesprungen, als er unseren finanziellen Rahmen erfahren hat”, so Peterhoff. An der Seite von Hein und Caro betonte er zudem, dass Evivo nach wie vor ein Klub sei, der vom Ehrenamt lebe.

„Wir sind keine Profi-Manager. Und wir müssen unangenehme Entscheidungen aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen treffen”, äußerte sich Peterhoff zu der teils harschen öffentlichen Kritik, die es nach der Bekanntgabe der Trennung von Co-Trainer Björn-Arne Alber gab.
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