Düren - Evivos Spieler haben nichts zu verlieren

Evivos Spieler haben nichts zu verlieren

Von: Franz Sistemich
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Er muss gestoppt werden: Armin Dewes setzt sich gegen den Dürener Block durch. Foto: sis

Düren. Sebastain Kühner weiß: „Wir müssen immer über 100 Prozent geben, um gegen Haching gewinnen zu können.” Der Zuspieler von Evivo Düren sagt auch: „Es wird sehr schwer werden, am Mittwoch in Haching zu gewinnen, aber es geht jetzt um Alles oder Nichts. Und wir haben Generali ja auch schon in der Normalrunde zweimal besiegt.”

Die Ausgangslage vor dem dritten Spiel ist klar: 3:0 und 3:2 hat der Pokalsieger die ersten Halbfinalspiele gegen Evivo gewonnen. In eigener Arena kann Generali nun den Sack zumachen. Siegt die Mannschaft von Trainer Mihai Paduretu, kann steht sie vorzeitig in der Endspielserie, müssen die Dürener die Spielzeit 2009/2010 zu den Akten legen.

Doch weder Sebastian Kühner noch seine anderen Mannschaftskameraden haben vor, in den saisonalen Vorruhestand zu gehen. Für Renzo Verschuren beispielsweise steht Haching trotz deren komfortablem Ausgangslage nicht automatisch als Sieger fest: „Der Unterschied zwischen den beiden Teams ist nicht sehr groß”, sagt der Niederländer und verweist auf die Ergebnisse der bisherigen fünf Vergleiche: Vier Partien zwischen Evivo und Haching endeten erst nach fünf Sätzen, nur in einer Begegnung war nach drei Sätzen Feierabend. Der Niederländer sieht denn auch trotz der 2:3-Niederlage am Samstag in eigener Arena die positiven Aspekte: „Die Chance, Haching zu schlagen war wieder da, weil wir uns alle gut verkauft und in den meisten Sätzen nie aufgehört haben zu spielen.” Beispielsweise im zweiten Abschnitt, als Evivo 18:24 zurücklag und noch siegte. Oder im dritten Satz, als die Gastgeber nach 1:9-Rückstand diesen Abschnitt fast noch gewannen.

Nun stellt sich die Frage: Welches Team steht am Mittwoch ab 19.30 Uhr mehr unter Druck? Für Dürens Trainer Sven Anton ist klar: „Haching hat den Druck!” Die Erklärung lautet: Von den Gastgebern erwartet jeder den dritten Sieg und damit den Finaleinzug. Düren hat keiner mehr auf der Rechnung: „Wer glaubt denn noch, dass wir gewinnen?”, fragt Anton und gibt die Antwort: „Doch nur wir selbst!” Und diesen Siegeswillen beabsichtigen die Hausherren nachhaltig zu unterstreichen: „Wir werden kämpfen bis zum Umfallen und wir werden als Team auftreten. Denn wir wollen verhindern, dass die Halbfinalserie nach drei Spielen endet.”

Mit der bestmöglichen Aufstellung will Anton Punkt für Punkt, Satz für Satz gewinnen. Wie die bestmögliche Aufstellung aussieht, entscheidet der Trainer erst Mittwoch. Bis auf Ilja Wiederschein, Alexander Mayer und René Reinaerts stehen ihm alle Spieler zur Verfügung. Haching wird vielleicht auf Marco Liefke verzichten müssen. Der Kapitän klagte vor dem Halbfinale über Rückenschmerzen, stellte sich in beiden Partien in den Dienst des Teams. Ob es Mittwoch für einen Einsatz reicht, entscheidet sich kurzfristig.
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