„Evivo wird mit viel Kampfgeist den Sieg holen”

Von: Guido Jansen
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Beschwört den Kampfgeist im Dürener Team: Mittelblocker Renzo Verschuren. Foto: Guido Jansen

Düren. Renzo Verschuren hat, was das Thema Volleyball angeht, ein eindeutiges Lieblingswort. Und das lautet „Kampfgeist”. „Wenn wir mit viel Kampfgeist spielen, dann gewinnen wir”, sagt der niederländische Neuzugang des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren.

Das jüngste Spiel gegen den VfB Friedrichshafen hat genau das gezeigt: Zwei Sätze lang hat Evivo emotional gekämpft und den Primus in arge Bedrängnis gebracht. Zwei Sätze lang war Düren nicht bei der Sache und folglich ohne Chance.

Mit genau diesem Kampfgeist wollen Verschuren und Co. den zweiten Sieg einfahren. Ort des Geschehens ist die Jako-Arena in Bamberg. Anpfiff ist am Montag um 20.15 Uhr. Und der Gegner heißt VC Franken. Das ist neuer Name in der Bundesliga, allerdings kein Aufsteiger.

Denn der VC hat die Lizenz der insolventen SG Eltmann, die wenige Kilometer entfernt zu Hause war, übernommen. Neu ist nicht nur der Name, sondern auch die Mannschaft.

Drei Kanadier, ein Brasilianer, ein Australier, ein US-Amerikaner und ein Puerto Ricaner bilden die internationale Profi-Abteilung in Bamberg, dazu kommen sieben meist junge deutsche Spieler. „Ich kenne nicht viele Spieler aus dieser Mannschaft”, sagt der neue Dürener Mittelblocker.

Der kanadische Spielmacher Brock Davidiuk ist ein ehemaliger Schüler des Dürener Co-Trainers Keith Hansen und hat sich mittlerweile bis in die Nationalmannschaft vorgearbeitet.

Renzo Verschuren hat gegen die unbekannte internationale Auswahl ein Universalmittel parat. Natürlich, den Kampfgeist. „Wenn wir gut spielen, dann hat es Jeder schwer, gegen uns zu gewinnen”, so der 28-Jährige. Genau das müsse Evivo seiner Meinung nach tun.

„Wir haben schon Fortschritte gemacht und werden immer besser”, beschreibt er die Entwicklung der neu formierten Dürener Mannschaft.

Mittlerweile würden dem Team keine leichten Fehler mehr passieren, wenngleich der Bedarf zu weiterer Arbeit nach wie vor vorhanden ist. „Wir können auf unsere Stärken vertrauen und selbstbewusst in die nächsten Spiele gehen”, so Verschuren. Das Selbstbewusstsein ist notwendig. Denn der Druck ist da.

Bamberg, Bad Dürrenberg und die Netzhoppers Königs Wusterhausen - so sieht das Programm in den kommenden 14 Tagen aus - allesamt Gegner, die in den Playoffs mitspielen wollen. „Das wird nicht einfach. Und trotzdem müssen wir gewinnen”, weiß der aus Moers nach Düren gewechselte Spieler.

Diesen Druck lege sich die Mannschaft selbst auf. „Es geht darum, dass wir zeigen, was wir uns erarbeitet haben”, sagt der Mann, der mit seinem neuen Umfeld in Düren nach eigener Aussage sehr zufrieden ist. „Wir können noch viel besser werden”, erklärt der 1,93 Meter große Spieler.

Und das stimmt ihn optimistisch. Beispielsweise ist die Harmonie zwischen ihm und den beiden Spielmachern im Angriff noch nicht zu 100 Prozent in Ordnung. „Es gibt einige Dinge, die einfach ihre Zeit brauchen. Hauptsache ist, dass der Kampfgeist da ist. Der auch dabei hilft, sich ständig zu verbessern.”
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