Evivo will die Titanen in die Knie zwingen

Von: Franz Sistemich
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Ein Erfolgsrezept: Mit starken Aufschlägen wie hier von Christian Dünnes will Düren auch Wuppertals Annahme unter Druck setzen. Foto: sis

Düren. „Das wird mit Sicherheit ein heißer Kampf”, ist sich Sven Anton sicher. Seine Begründung: „Die Wuppertaler befinden sich im Aufwind, waren beim 3:0 gegen den Moerser SC das klar bessere Team.”<br /> ArtikelAm Mittwoch wird es sich zeigen, ob die Annahme von Sven Anton auch eine realistische ist.

Um 20 Uhr erwarten die Titans die Mannen von Evivo Düren. Die Gäste wollen nichts anderes als einen Sieg: „Wir fahren hin, um zu gewinnen. Dann haben wir eine gute Hinrunde gespielt”, gibt Evivos Trainer die Marschrichtung vor.

Dass am Sonntag mit dem Viertelfinale gegen den SC Charlottenburg Berlin das vielleicht wichtigste Spiel des ersten Halbjahres der Saison 2009/2010 ansteht, interessiert im Dürener Volleyball-Lager keinen: „Wir denken von Spiel zu Spiel”, sagte beispielsweise Ren Reinaerts. Also gilt die Konzentration zunächst dem Vergleich mit den Titanen.

Wollen die Dürener an der Wupper bestehen, gilt es, die Leistung aus den Sätze Eins, Zwei und Vier gegen die RWE Volleys zu wiederholen, denn: „Der dritte Abschnitt gegen Bottrop hatte ja nichts mit Volleyball zu tun.” Nach den zwei mehr als deutlichen Satzgewinnen vergab Evivo das 3:0. Der Faden riss, die Spannung ließ nach, der letzte Wille fehlte, die Fehler häuften sich, das eigentlich chancenlose Aufsteiger-Team aus dem Ruhrgebiet bedankte sich. Sven Anton sah sich zum Handeln gezwungen: Er wechselte Ilja Wiederschein wieder als Zuspieler ein.

Der Stammsteller erwies sich als Führungsspieler, rüttelte zunächst seine Mannen lautstark auf, führte dann auf dem Feld erfolgreich Regie wie bei den beiden ersten Sätzen: „Ilja Wiederschein ist zur Zeit unersetzlich”, lobte der Coach. Der Routinier, das ist deutlich sichtbar, sprüht wieder vor Spiellaune. Sven Anton: „Wir hatten vor dem Umbruch schwere Jahre, in denen die Spannung nicht mehr da war. Ilja freut sich jetzt wieder auf jedes Spiel.”
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